Frostschäden: Erste Hilfe im Garten mit Homöopathie

- zuletzt geändert am 5.Mai 2019

Sicher kennst du normale Spätfrostschäden und damit haben wir auch oft zu kämpfen. Diesmal ist es allerdings ein sehr später Nachtfrost über die Eisheiligen, der uns überraschende Frostschäden eingebracht hat. Es hat so einige Pflanzen erwischt, von denen ich es nicht erwartet hatte. Damit meine ich nicht die Chilis, die ich in meinem Übermut zu früh im Garten gesetzt hatte.

Walnuss Geisenheim 26 nach Frostschaden

Walnuss

Gebirgsfeige nach Frostschaden

Feige

Weiße Maulbeere nach Frostschaden

Weiße Maulbeere

Maulbeere 'Illinois Everbearing' nach Frostschaden

Maulbeere ‚Illinois Everbearing‘

Stieleiche nach Frostschaden

Stieleiche

Als Erste Hilfe nehme ich das homöopathische Mittel Belladonna C200, das ich sowohl nach Frostschäden als auch nach Hitzeschäden einsetze.

Bin mal gespannt, wie sich die Pflanzen danach erholen. Die kommende Nacht geht nochmal runter unter null, dann sollte es gut sein.

PS. Habe an einem neu gepflanzen Tellerpfirsich neulich übrigens das Mittel Camphora eingesetzt. Bereits nach etwa einer Woche waren alle Blattläuse (und mit ihnen die kleinen schwarzen Ameisen) weg. Teste weiter an anderen Obstbäumen, vor allem unser Steinobst ist sehr befallen in diesem Frühling.

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2 Replies

2 replies on “Frostschäden: Erste Hilfe im Garten mit Homöopathie”

  1. Mike sagt:

    Habt ihr Kirschen im Garten? Wir haben während des Frostes super viele Früchte verloren. Interessanterweise trägt die Kirsche im benachbarten Klostergarten dreimal soviel Obst wie bei uns. Gibt es homöpathische Mittel die den Wuchs nach Frostschäden stärken kann oder ist dann alles endgültig verloren, wenn es einmal abfriert?
    Beste Grüße
    Mike

    • Christian sagt:

      Hallo Mike, ja Kirschen süß und sauer, weiter Pflaume, Mirabelle, Zwetschge, Pfirsich – diese Kulturen sind schadlos und ausgerechnet die superharte wilde Kirschpflaume („Myrobalane“) hat viele Verluste. Logik?!
      Unser Wein hatte an allen Stöcken den totalen Schaden an Blättern und Triebspitzen, während 500m weiter bei einem Nachbarn kein Schaden war, also so komisch wie bei dir.
      „Gibt es homöpathische Mittel die den Wuchs nach Frostschäden stärken kann oder ist dann alles endgültig verloren, wenn es einmal abfriert?“ -> Allgemein stärkend ist z.B. Silicium, nach Frost Belladonna wie beschrieben. Am besten holst du dir das Buch „Homöopathie für Pflanzen“ von Christiane Maute. Leider sind einmal vom Frost geschädigte Früchte meiner Erfahrung nach verloren und verbeugend wird es wegen der teils kaum vorhersehbaren Wetterlagen auch immer schwerer. Da hilft generell (auch für Früchte?) Silicium, z.B. aus Schachtelhalm oder homöopathisch, weiterhin Magnesium / Kalium aus dem Baumarkt. Gutes Gärtnern! LG Christian

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