Tag Archives: Wühlmaus

Wühlmaus: Aktuelle Erkenntnisse mit Geomantie und Permakultur

- zuletzt geändert am 7.Juli 2020
Loch in das Gangsystem der Wühlmaus

Loch in das Gangsystem der Wühlmaus

„Störe meine Gänge nicht!“ Die Wühlmaus ist vermehrungsstark, ausdauernd und ein unerbittlicher Lehrer. Doch ist sie wiederum wichtig im Kreislauf der Natur, in manchem Aspekt sogar für den Gärtner nützlich. Die Wühlmaus – eine Geschichte voller Missverständnisse?

Neben den mir bekannten und praktisch angewandten Möglichkeiten, den Bestand der Wühlmaus auf einem erträglichen Niveau zu halten (siehe unten), geht es seit einer Weile wieder „back to the roots“. Denn meine ersten Vorstellungen von einem Stück Land als (Familien)Landsitz samt Anbau, Rückzugszonen und Naturbegegnungsmöglichkeiten begannen 2006 mit den ersten Anastasia-Büchern. In diesen fand und finde ich jede Menge Hinweise und Vorschläge dazu, friedlich und nachhaltig mit der Natur umzugehen.

So mancher Verlust in unseren Gartenkulturen brachte mich von diesem schönen Gedankenfeld immer wieder ab und vor allem die Wühlmaus war (und ist?) eine krasse Herausforderung.

Warum ich der Wühlmaus so viele Beiträge widme? Weil dieses Tier die für mich härteste Nuss im Garten ist, was den dauerhaften Frieden mit der Natur betrifft. An den vielen und selten erfreulichen Begegnungen mit der Wühlmaus bzw. ihren Aktivitäten konnte ich schon viel lernen – gärtnerisch und über mich selbst. Meine Beiträge hier fokussieren dabei eher den erstgenannten Aspekt. weiter lesen →

Spätfröste-Bericht und Wühlmaus-Report

- zuletzt geändert am 31.Mai 2020

Die diesjährigen Eisheiligen zeigten sich gnädig: keine -9 Grad, es waren wohl ca. 3 Grad unter Null und kein starker Wind auf der Glindower Platte. Auch von den Erzeugern aus unserer Ecke sind wohl nur die Kirschen härter betroffen.

Hier mein Kurzbericht zu den Frostschäden am Obst: weiter lesen →

Update Wühlmaus: Anti-Fu, Statusbericht und Fallrohr-Variante

- zuletzt geändert am 7.April 2020
40mm-Fallrohr als günstige Alternative zum teureren Metallrohr

40mm-Fallrohr als günstige Alternative zum teureren Metallrohr

Wie im Leitartikel „Wühlmaus bekämpfen ohne Chemie und Fallen“ angekündigt, habe ich die Feldversuche weiterhin laufen und wie bisher sind alle mit meinem Anti-Fu gesicherten Bereiche frei von Wühlmaus-Anzeichen. Jetzt zeigen auch die anderen Maßnahmen Wirkung; Marder  – ihre Losung verrät es – haben den Wühlmäusen nachgestellt und folgten ihnen bis in ihre Gänge nahe einigen Obstbäumen. An einem mir besonders am Herzen liegenden, einer russischen Aprikosensorte, habe ich nun auch einen Anti-Fu installiert. Diesmal, da meine Kupferrohre gerade alle sind, nahm ich ein 400mm-Fallrohr und auch dieses macht seinen Job.

>> zum Leitartikel

Sturmsichere Konfiguration für ANTI-FU Wühlmaus-Schreck

- zuletzt geändert am 11.Februar 2020

Der für morgen angesagte Orkan ist eigentlich eine gute Gelegenheit, die Sturmsicherheit meines Wühlmaus-Schrecks im Modus „geringe Empfindlichkeit“ praktisch zu bewerten.

Also habe ich heute meine Geräte auf ein Drittel bis Viertel der maximalen Empfindlichkeit eingestellt. Bin schon sehr gespannt, wie sie nach dem Sturm aussehen.

Hier der Vergleich von hoher und geringer Windempfindlichkeit:

hohe Windempfindlichkeit

Wühlmaus-Schreck ANTI-FU sturmsicher konfiguriert

sturmsicher konfiguriert

Mittels Stellring wird die Position des  Windfang verändert. Je höher diese ist, desto mehr Hebelwirkung und je leichter reagiert der Windfang auf Luftströmungen.

Update 11.02.
Alle Geräte stehen intakt, es genügt so also mit dieser geringeren Höhe.

>> zum Wühlmaus-Leitartikel

Wühlmaus vertreiben ohne Gift und Fallen: ANTI-FU

- zuletzt geändert am 5.Februar 2020

In diesem Beitrag erfährst du, welche Erfahrungen ich mit Wühlmäusen machte und wie ich zu einer effektiven Vorrichtung kam, um Wühlmäuse ohne Gift, Gas oder Fallen und dazu stromlos und quasi wartungsfrei zu vertreiben. Ich nenne meinen Wühlmaus-Schreck „ANTI-FU“.

Geht’s der Wühlmaus allzu gut, verlässt den Gärtner bald der Mut.

Wühlmaus - Terror - IlustrationWühlmaus: Der „Terror aus dem Untergrund“ kann den friedvollen Gärtner stark heraus fordern.

Für den Gärtner gibt es kaum ein größeres Ärgernis als sich angesiedelte Wühlmäuse. Bei zu starker Vermehrung und ohne geeignete Mittel zum Schutz der Kulturen kann die Wühlmaus gewaltigen Schaden in kurzer Zeit anrichten. Die meisten nicht gewaltsamen Methoden zum Vertreiben der Wühlmaus zielen auf eher langristige Effekte ab. Dazu gehört vor allem das Ansiedeln von natürlichen Feinden und die Umgestaltung des Kulturbereichs. Bis zur Entfaltung der vollen Wirkung braucht es einige Zeit. Bei einem akuten Wühlmaus-Problem ist jedoch schnelle Hilfe gefragt…

> weiter zum Leitartikel „Wühlmaus vertreiben ohne Gift und Fallen: ANTI-FU“

Fazit für Aprikosen-Sorten in unserer Oase

- zuletzt geändert am 19.April 2020
Aprikose Bergeron in der Blüte

Aprikose Bergeron in der Blüte

Das Biotop in unserer Oase ist wild, seine Anmut wie ein Rosenstrauch, seine Aprikosenmordlust legendär. So etwa kann ich die Wirkung unseres Standorts auf meine bisherigen Versuche mit verschiedenen AprikosenSorten beschreiben.

Exponiert und daher windig, das mögen Aprikosen gar nicht. Trotz aller gedeihenden Hecken und Sträucher führen die beiden Faktoren auch weiterhin zu häufigen und starken Temperaturschwankungen. Das wiederum ist Stress für die Aprikosen-Bäume, was sich besonders im Wasserhaushalt im Frühling und am Stamm durch Risse bemerkmar macht.

Nach einigen Jahren mit durchgeführten Testpflanzungen und Sämlingsaufzucht bleibt trotz aller traurigen Verluste die Aprikose für mich die göttliche Frucht, meine Lust an weiteren Versuchen ist ungebrochen. weiter lesen →

Im Garten ein Unterschlupf für Igel, Wiesel und Co.

- zuletzt geändert am 5.Dezember 2019
Junger Igel, aufgenommen Mitte September in einem wilderen Teil unseres Gartens

Junger Igel, aufgenommen Mitte September in einem wilderen Teil unseres Gartens

Der Igel ist als Schnecken- und Insektenfresser im Garten äußerst nützlich, wichtiger Teil eines gesunden Biotops und … so schnutig. So vermissten wir ihn seit Anfang an und auch unsere Wildkameras nahmen ihn bisher nie auf. Doch neulich, bei einer Abendinspektion im hinteren, etwas wilderen Teils unseres Obstbaumgartens, direkt hinter einem Obstbäumchen, saß überraschend ein Jungigel da. Was ich mich gefreut habe! Schnell bat ich den kleinen Freund um etwas Geduld und eilte nach vorn, das Handy holen und die Bilder sind in der Dämmerung nicht so scharf geworden, doch immerhin.

Gestern haben Anja und ich noch einen Unterschlupf und damit hoffentlich ein gutes Igelversteck für den Winter gebaut. Neben den verschiedenen Holzhaufen und Hecken wird dieses hier hoffentlich auch angenommen. In der alten Teichgrube, in der vor allem Bambus und Farne gedeihen, haben wir über Gestrüpp von alten Ästen und Zweigen einige Pfähle und Bretter gelegt, darüber dann ein Regendach aus einem Teil eines Welldachs vom alten Pavillon. Wir hoffen, es wird angenommen. weiter lesen →