Tag Archives: Insektenhotel

Service: Gartenpflege

- zuletzt geändert am 8.Dezember 2020

Gartenpflege – Baumpflege – Konzepte für die Förderung
naturnahen Gärtnerns

Neben den gängigen Arbeiten biete ich Beratung an, mit Fokus auf naturnahes Gärtnern, Biotopgestaltung sowie Obstanbau im Klimawandel (siehe auch >Leitartikel).

Einsatzregion: Werder (Havel) und Umland.

Leistungen die ich anbiete:

  • Schnitt von kleineren Bäumen, von Sträuchern und Hecken
  • Freischnitt an Garagen, Pavillons (Rankpflanzen)
  • (Obst)baumpflege inkl.
    • Baumscheiben-Kulturen
    • Form- und Rückschnitt
    • Wundschutz zur Vorbeugung von Infektionen und Schädlingen
    • Schutzvorrichtung bei Fege- oder Verbissgefahr durch Schwarz- und Rotwild
    • Schutz vor Wühlmausfraß mit meiner eigens erfundenen und erprobten Vorrichtung
    • Baum-Profiweißanstrich mit Haltbarkeit bis ca. 7 Jahre
  • Bepflanzung und Pflege von Kräuter- und Staudenbeeten
  • Bodenverbesserung (Struktur, ph-Wert, Humusgehalt…)
  • Anlegen eines gut funtionierenden Komposts
  • Anlegen von Hügel- und Kastenbeeten samt korrekter Befüllung für viele Jahre guten Ertrags
  • Beratung und Anlegen von Kräuterjauchen, entsprechende Bepflanzung – dabei greife ich u.a. auf Bestände aus unserem Revier zurück,
  • Einsatz Effektiver Mikroorganismen (EM)
  • Einsatz homöopathischer Mittel für den Garten
  • Biotopgestaltung für Insekten, Echsen, Lurche, Igel…
  • Wasserstelle / Gartenteich gestalten – Zugänglichkeit, Ufergestaltung, Bepflanzung / Beschattung, Pflege
  • optional:
    • Fällung kleinerer Bäume
    • Baumwurzel abtöten

Durch bei den Arbeiten anfallende Grünanfälle können auf Wunsch entsorgt werden, kostenfrei bis zu ca. 1m³.

Auftragsgestaltung

Preis: Je nach Arbeiten / Absprache ab 25 €/h oder pauschaler Festpreis möglich.

Die Kalkulation hängt von verschiedenen Faktoren ab, u.a. benötigte Ausrüstung, Begehbarkeit und Materialfahrten.

AGB und Datenschutzbestimmungen werden zur Angebotserstellung mit übersandt.

 

weiter lesen →

Update Insektenhotel für Wildbienen

- zuletzt geändert am 8.Juli 2020

Man wird besser mit der Zeit, das trifft auch auf Aufbau und Platzierung eines Insektenhotels für Wildbienen und andere ‚Nützlinge‘ zu.

Der Aufbau des neuen Insektenhotels für Wildbienen erfolgte im zeitigen Frühjahr (siehe Beitrag). Es waren im Vorjahresmodell 2018 leider nur sehr wenige Hotelzimmer gebucht worden. Ab Mai in diesem ging dann aber die Post ab, im alten und neuen Hotel. Es summte und surrte nur so umher und am Ende des Sommers waren bereits ca. zwei Drittel der Zimmer ausgebucht. weiter lesen →

Noch ein Insektenhotel…

- zuletzt geändert am 8.Juli 2020

… und auch diesmal dauerte es nur wenige Minuten, dank vorhandenem Material. Diesmal schaut es jedoch deutlich besser als der Vorgänger aus und ähnelt einer ganz frühen Variante, die damals leider nur Ameisen anlockte. Es fehlte damals der Trenner zum Boden, den ich hier mittel Bodenplatte und Sockel einsetzte.

Das heute aufgebaute Insektenhotel bietet zahlreiche Unterschlupfmöglichkeiten für verschiedene Insekten, sowohl zum Nisten als auch zur Übernachtung. Und ameisenfrei sollte es auch bleiben, was mir Arbeit mit dem homöopathischen Mittel Cimicifuga spart.

Nicht nur verschiedene Wildbienen-Arten schätzen so ein Insektenhotel. weiter lesen →

Bestäubung der Obstbäume fördern

- zuletzt geändert am 8.Juli 2020

Wildbiene (Rostrote Mauerbiene?) auf Nashibirnenblüte

Die Bestäubung von Obstbäumen ist nicht nur von Blüten besuchenden Bienen und anderen Insekten abhängig. Weitere Faktoren wie Blütezeit und Temperatur oder die Anwesenheit von Befruchtersorten können wichtig sein.

Alte und neue Sorten
Bei meinen Rundgängen und Besuchen in anderen Gärten sehe ich neben alten Sorten auch immer mehr neuere Züchtungen von Obstbäumen. In kleineren Gärten und selbstverständlich auf Terrassen und in Vorgärten ist für alte Sorten meist kein Platz vorhanden und/oder der Gärtner traut sich den bei alten Sorten dringend notwendigen Formschnitt nicht zu. Neuere Sorten, allen voran die in Säulen- und Spalierform oder gar im Kübel, brauchen weit weniger Platz, doch dafür umso mehr gärtnerische Zuwendung. Die kommt nicht nur bei Wässerung und Düngung zum Tragen. Die Befruchtung, auf die man besonders in intakten Biotopen (sprich: größeren Gärten mit genügend Wildecken und Nistmöglichkeiten für Wildbienen) i.d.R. gar nicht achten muss, ist hier ein großes Thema. Weiterhin sind Fressfeinde der Schädlinge nur in intakten Biotopen ausreichend vorhanden, auf Terrasse und im kleinen Garten muss man selbst regulieren. weiter lesen →

Einfaches Insektenhotel bauen in 15 Minuten

- zuletzt geändert am 8.Juli 2020

Insektenhotel aus Wurmfarm-Modulen…

Biotope für Nützlinge zu schaffen bringt viel Freude, und leichter sind Wildbienen kaum zu beobachten. Auch brauchen viele Nützlinge, darunter die Blattläuse fressenden Ohrkneifer, am Tage Unterschlupfmöglichkeiten. Wie nützlich ein Insektenhotel ist, wird einem Gärtner spätestens klar, sobald die ersten solitär lebenden Wildbienen einziehen. Diese fliegen im Frühling wie die Hummeln schon bei etwa 10°C munter von Blüte zu Blüte und überflügeln damit buchstäblich damit die Honigbienen, denen das noch zu kalt ist. Wer also Obstbäume hat, insbesondere früh blühendes Steinobst wie Aprikose und Pfirsich, der kommt um die Förderung der wilden Bestäuber kaum herum. Denn nach der Bestäubung ist die Gefahr durch Spätfrost wesentlich geringer als zur Blüte. Zusätzlich zum Erhalt wilder Ecken im garten, wo Hummeln ihre Nester in die Erde bauen können, ist ein Insektenhotel schon bei wenig Platz eine weitere Möglichkeit zur Förderung der Wildbienen und weiterer Nützlinge.

Cradle to cradle: Ich baue gern aus vorhandenem Material, dem ich somit neuen Sinn gebe, da es nicht auf den Müll muss. Da steht etwa eine modulare Wurmfarm herum, die in der Praxis nicht so gut wie gedacht war. Oder das irgendwie niemals endende Welldach, mit dem ich sogar schon Kastenbeete baute, die seit Jahren gute Dienste leisten (>Beitrag). Weiter sind noch einige Strohmatten da, die seit dem Sturm im Vorjahr meinen Traum vom schick arrangierten Weingitter hinweg pusteten. Holzwolle und Stroh aus Lieferungen von Baumschulen, Stücke von Gartenschlauch, und das alles reicht doch schon – also los! weiter lesen →

Im Garten ein Unterschlupf für Igel, Wiesel und Co.

- zuletzt geändert am 5.Dezember 2019

Junger Igel, aufgenommen Mitte September in einem wilderen Teil unseres Gartens

Der Igel ist als Schnecken- und Insektenfresser im Garten äußerst nützlich, wichtiger Teil eines gesunden Biotops und … so schnutig. So vermissten wir ihn seit Anfang an und auch unsere Wildkameras nahmen ihn bisher nie auf. Doch neulich, bei einer Abendinspektion im hinteren, etwas wilderen Teils unseres Obstbaumgartens, direkt hinter einem Obstbäumchen, saß überraschend ein Jungigel da. Was ich mich gefreut habe! Schnell bat ich den kleinen Freund um etwas Geduld und eilte nach vorn, das Handy holen und die Bilder sind in der Dämmerung nicht so scharf geworden, doch immerhin.

Gestern haben Anja und ich noch einen Unterschlupf und damit hoffentlich ein gutes Igelversteck für den Winter gebaut. Neben den verschiedenen Holzhaufen und Hecken wird dieses hier hoffentlich auch angenommen. In der alten Teichgrube, in der vor allem Bambus und Farne gedeihen, haben wir über Gestrüpp von alten Ästen und Zweigen einige Pfähle und Bretter gelegt, darüber dann ein Regendach aus einem Teil eines Welldachs vom alten Pavillon. Wir hoffen, es wird angenommen. weiter lesen →