Wühlmaus: Aktuelle Erkenntnisse mit Geomantie und Permakultur

- zuletzt geändert am 8.Juli 2020
Loch in das Gangsystem der Wühlmaus

Loch in das Gangsystem der Wühlmaus

„Störe meine Gänge nicht!“ Die Wühlmaus ist vermehrungsstark, ausdauernd und ein unerbittlicher Lehrer. Doch ist sie wiederum wichtig im Kreislauf der Natur, in manchem Aspekt sogar für den Gärtner nützlich. Die Wühlmaus – eine Geschichte voller Missverständnisse?

Neben den mir bekannten und praktisch angewandten Möglichkeiten, den Bestand der Wühlmaus auf einem erträglichen Niveau zu halten (siehe unten), geht es seit einer Weile wieder „back to the roots“. Denn meine ersten Vorstellungen von einem Stück Land als (Familien)Landsitz samt Anbau, Rückzugszonen und Naturbegegnungsmöglichkeiten begannen 2006 mit den ersten Anastasia-Büchern. In diesen fand und finde ich jede Menge Hinweise und Vorschläge dazu, friedlich und nachhaltig mit der Natur umzugehen.

So mancher Verlust in unseren Gartenkulturen brachte mich von diesem schönen Gedankenfeld immer wieder ab und vor allem die Wühlmaus war (und ist?) eine krasse Herausforderung.

Warum ich der Wühlmaus so viele Beiträge widme? Weil dieses Tier die für mich härteste Nuss im Garten ist, was den dauerhaften Frieden mit der Natur betrifft. An den vielen und selten erfreulichen Begegnungen mit der Wühlmaus bzw. ihren Aktivitäten konnte ich schon viel lernen – gärtnerisch und über mich selbst. Meine Beiträge hier fokussieren dabei eher den erstgenannten Aspekt.

Selektierung
Zum einen ist die Wühlmaus scheinbar gnadenlos, wenn es darum geht, aufgrund eines nicht geeigneten Pflanzen-Standorts eine Korrektur vorzunehmen. Man pflanzt, pflegt, freut sich über das zarte Gedeihen und im nächsten April kommt die böse Überraschung, wenn nicht schon früher. Mit dem Baum war’s aus, denn zu Besuch war die Maus. Rmpf.
Doch wie oft beobachte ich andererseits, dass oft nur einen Meter entfernt die Wühlmaus weder einen Gang gräbt, noch andere Pflanzen in der Nähe mit derselben Aufmerksamkeit belohnt wie ihre zieltsicher angesteuerten „Opfer“. Besonders bei den Bäumen, wo keine besondere geomatrische Planung, sondern das tiefe innere Gefühl von „hier ist es richtig“ Priorität beim Pflanzen hatte, sind bisher keine oder seltene Verluste durch die Wühlmaus aufgetreten. Umso mehr tut es aber dann weh, wenn es aller erkennbaren Logik zum Trotz doch passert.

Gezielte Verbreitung
Die andere Aufgabe ist durchweg konstruktiv, wenn auch – hier sind wieder die unterschiedlichen Pläne von Mensch und Natur – oftmals leider lästig. Eichen im Staudenbeet, Walnuss direkt unter einer Stachelbeere – he Maus, geht’s noch?!

Die Wühlmaus – Fachkraft der Geomantie

(Hier vermeide ich bewusst den Begriff „Experte“; der ist mir zu oft neusprech-mäßig missbraucht worden, nicht erst mit der „Pandemiekrise“).

Wie auch Dieter Broers gehe ich sehr gern auf die Metaebene auf die Suche nach Zusammenhängen und versuche dann praktische Hinweise oder Beweise, die dazu passen, auf unserer Welt zu entdecken. Im Fall der Wühlmaus hatte ich neulich endlich einen gedanklichen Impuls, den ich seit Jahren nicht mehr aufgenommen hatte.

Neuerdings bin ich also wieder dabei, die Hintergründe auf der Metaebene besser zu begreifen. Das ist ein aufschlussreicher Prozess. Beispiel: Habe immer wieder entdeckt, dass die Wühlmaus Nüsse, Eicheln und Wurzeln in ihrem Gangsystem platziert, aber nicht frisst. (Ihre Vorräte packt sie ja in ihr tiefer gelegenes Nest, als Wintervorrat.) Bei allen wild gewachsenen Obst- und Nussbäumen, doch selbst bei Kulturstauden, die „von selbst“ irgendwo und aus meiner Sicht auch mal ganz ungünstig wachsen, fiel mir stets deren unglaubliche Vitalität auf. Sogar Tulpen aus einem meterweit entferten und gepflegten Beet verschwanden und tauchten unter einer recht großen Birke wieder auf – in bester Vitalität.

Also ich nehme an und irgendwo bloggte ich das mal, die Wühlmaus verbreitet WISSEND / FÜHLEND (und nicht denkend) Früchte, Kerne, Wurzeln genau dort, wie diese optimal gedeihen. Davon haben alle was, nicht zuletzt auch die Maus selbst, die dann ja in den Folgejahren neue und urgesunde Nahrungsquellen hat. Denn je besser eine Pflanze platziert steht, desto gesünder ist sie und umso eher verkraftetet sie Wurzelschäden, ohne dabei krank zu werden. Für alle Anderen bietet so eine gesunde Pflanze natürlich ebenfalls beste Nahrung, im Falle eines Apfelbaumsämlings bei uns sind es hervorragend schmeckende  Tafel – und Lageräpfel. Den Baum haut einfach nichts um, und bei den ganzen gepflanzen Bäumen verrenke ich mir öfter mal den Steiß.

Es lohnt sich auf jeden Fall, die Gegegenheiten des Platzes zu erforschen, an dem die Wühlmaus eine bestimmte Pflanze oder einen Samen platziert hat. Aus den Schlussfolgerungen kann man möglicherweise ableiten, wo weitere so geartete Plätze sind, als brauchbare Alternativen. Denn, um mal bei einem aktuellen Beispiel zu bleiben: Mag ja sein, der Walnussbaum würde laut Meisterin Wühlmaus dort so richtig hammermäßig gedeihen, doch wohin dann mit den vielen Beeten und Obststräuchern?

Aus geomantischer Sicht und aus Erfahrung weiß ich, dass ich das mit einem guten Platz für eine Pflanze auch kann, sofern ich mir dafür die innere Ruhe gönne und in geistigen Kontakt zur Pflanze trete. Nur ist das eben in der Praxis nicht so leicht, weil die eigene Planung und der Plan von Mutter Natur nicht immer zusammen passen. Außerdem drängeln tausend Arbeiten und man will ja auch später bei der Ernte nicht für jede Pflege und Ernte quer durch Garten und Gebüsch rennen. Alles soll auch mal übersichtlich und gern auch mal in einer Reihe stehen, das arbeitet sich leichter. Aber das alles nutzt ja nichts, wenn man dann gar ohne viel Aufwand zur großen Ernte kommt und ständig aufpassen, spritzen und sonstwas machen muss, weil ohne Eingreifen die Kulturen keinen Bestand hätten.

Wenn es mit dem richtigen Platz gelingt, habe ich sehr kräftige (Kultur)Pflanzen, die (weitgehend) unabhängig sind. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dies zu erreichen. Die Anwendung der intuitiven Methode favorisiere ich grundsätzlich; so ein  tief gefühltes „Hier ist es richtig!“ gibt mir richtig was. Dazu braucht man wirklich innere Ruhe und muss gut „zuhören“. In der Umgebung nach Auswahl passende Faktoren zu finden, wie Anzeiger-Pflanzen und -tieraktivitäten, ist dann aber auch ein Erlebnis. Mittels Rute oder Pendel die energetische Qualität zu ermitteln, ein weiterer Weg, kann schon als eine Form des kinesiologischen Tests (Biofeedback) im geomantsichen Bereich betrachtet werden, oder?  Am einfachsten geht das beim Unterscheiden von links bzw. rechts drehenden Plätzen – im System und in den Körper fließende Energie und der Körper als mechanischer Anzeiger wirken da wunderbar zusammen.

Doch was, wenn ich in meinem wenig weisen Fleiß einen Baum falsch platziert hatte und nun nicht weiß wohin mit dem gebeutelten Ding? Ich hatte im letzten Herbst die Situation, dass direkt nach dem Setzen einer Aprikose die Wühlmaus einen Gang direkt an der Haptwurzel lang anlegte. SOWAS GEHT GAR NICHT. Der Gärtner also kam, sah hin und sah ROT. Aber stopp, dachte ich dann nach Abklingen der ersten Wut und schon geplanter Gegenschläge, das hab ich so satt mit diesem Konflikt. Fühl doch mal rein! Es vergingen Minuten der Stille und dann fixierten meine Augen einen Platz, der nicht mal einen Meter entfernt ist. Ich sah das Bäumchen an und hatte den klaren Impuls. Seit dem Umsetzen hat die Wühlmaus trotz ihres Gangs, der nun ca. 50-70cam daneben liegt, das Bäumchen nicht angerührt. Bei anderen Bäumchen, wo das Umsetzen stattfand, aber nur mit dem Gefühl „woanders hin“ und ohne das „gute Gefühl“ und ohne innere Führung, folgte die Wühlmaus auf dem Fuße dem umgesetzten Bäumchen, auch gern mal 2-3 Meter weit und zwar schnurgerade. So viel zum vielleicht in Betracht gezogenen Zufall.

Mal weiter gedacht. Wenn die Wühlmaus schon so gut in Geomantie ist, als Naturwesen auch sein muss, kann man da  vielleicht gezielt zusammen arbeiten?

Doch zurück zur „Praxis für jedermann“.

Grundsätzliche Gedanken für nachhaltige und einfache Mittel, die Population der Wühlmaus auf erträglichem Niveau zu halten

(Sorry, mangels Leitartikel wiederhole ich mir vielleicht, einige Punkte wirst in anderen Beiträgen wohl wieder finden.)

Bevor man in ein lebendiges Sytem eingreift, ist es ratsam, es besser zu verstehen. Der Weg hin zu dieser schlichten Weisheit ist auch bei mir gepflastert mit ausreichend Schmerz und Frust über Jahre. Mag ja sein, „das Leben ist schön …“ – doch niemand sagte je „… und einfach“. Doch das sind wichtige Dinge ja selten.

Bitte sieh die folgende Liste als Anregung und nicht als Sammlung von Dogmen oder Garantien. Jeder Standort hat seine Eigenarten, auch wenn es immer Gesetzmäßigkeiten gibt.

Sortenwahl. Tja, damit steht und fällt grundsätzlich jeder Erfolg im Gartenbau. Regionale und lokale Sorten wie auch vor Ort gezogene Sämlinge sollten stets den Vorrang haben. Weiterhin, das Thema hatten wir schon, ist der geomantisch ermittelte Platz entscheidend und pfuschte ich hier, wurde es meist Jahr um Jahr teuer und frustrierend. Denn nicht gut angepasste Pflanzen brauchen Wasser, Schädlingskontrolle, Dünger und dennoch bringt jede kleine Störung schnell Krankheit – Wurzelfraß ist dabei besonders gefährlich. Wetterextreme werden schlecht vertragen und so fort – es lohnt einfach nicht. Diese Pflanzen werden niemals unabhängig und von sich aus kräftig sein. Exemplare von vielen gängigen Baumschulen kann ich auch vergessen, zumal die häufig viel zu viel mit Wasser und Nährstoffen verwöhnt werden und somit Junkies sind, die bei mir dann erstmal auf harten Entzug gehen müssen. Die Stressoren vor Ort sind eben typisch und die meisten Baumschulen stehen viel geschützter. Auf die Qualität und Herkunft bei Baumschul-Pflanzen zu achten ist also schon mal wichtig – da braucht nicht selten gezieltes Nachfragen. Aspekt Gesundheit für mich selbst: Früchte von verwöhnten und somit schwer anpassbaren Bäumen können natürlich auch keine hohe Gesundheit bringen, was aber doch das eigentliche Zeit ist.
Grundsätzlich werden nicht für den Standort geeignete Pflanzen ohne mein schützendes Eingreifen gleich oder ratenweise nieder gemacht. Sowas darf man nicht persönlich nehmen, außer man will in einen heiligen Krieg ziehen.
Welche Bäume „unsere“ Wühlmäuse bisher nicht in die Knie zwangen: Wildobst wie Felsenbirne und Holunder, lokale Sämlinge (von selbst am Standort gewachsen, nicht vorgezogen und gepflanzt) von alten Obstsorten wie Apfel, Birne, Pflaume, Pfirsich. Weiterhin zählen auch Edelsorten (wurzelecht oder veredelt) und gezogenes Wildobst am passenden Platz zu den Gewinnern. Grundsätzlich sind alle tief wurzelnden Obstkulturen sehr wühlmaus-gefährdet, weil sie schnell „mit einem Biss“ erledigt sind – also besonders aufgepasst bei Steinobst. Herz- und Flachwurzler halten gegen Wurzelfrass besser durch, dafür brauchen sie länger mit dem Wachstum, da sie anfangs weniger Wasser aus der Tiefe holen können.

Natürliche Wühlmausfresser („Fressfeinde“) fördern: Diese Tiere fressen Mäuse und auch Wühlmäuse: Mauswiesel u.a. Marderartige, diverse Greifvögel, Wild- und Hauskatzen, Fuchs, Hund. Beachte dabei die Bedürfnisse der Tiere – kenne deine Freunde!

Wiesenmaht abstimmen auf 1. Vergrämen der Mäuse, 2. Voraussetzungen für die Wühlmausfresser, 3. andere Faktoren wie die Ameisen-/ Blattlauspopulation und 4. die eigene Gestaltung und der Arbeitsaufwand.
Alles ständig kurz zu mähen ist gegen die Wühlmaus stets sehr effektiv, einmal wegen des Lärms im Boden und dann wegen der ausfallenden Versteckmöglichkeiten. Nachts kommt die Wühlmaus raus und ist dann eine leichte Beute. Doch im Winter fällt die Arbeit meist aus. Wird vor Mitte Juni gemäht, fallen nahe der Kulturen wichtige Ablenkpflanzen für die Blattläuse weg, die dann samt Ameisen auf die Kulturen ausweichen müssen. Auch wird mit der Maht das Wurzelleben der möglichen Ablenkpflanzen durch sie erzwungene Triebneubildung behindert. Bereits vorhandene und einfach nicht verschwindende oder wieder kehrende Mäuse weichen schnell aus auf die Kulturen.
Der örtliche Wechsel von gemähten und nicht gemähten Bereichen ist sicherlich ein Schlüssel zum Erfolg, was nicht nur in Bezug auf die Wühlmaus gilt.

Ablenkpflanzen sind ein Eckpfeiler in der Permakultur in Bezug auf die Wühmaus. Diese Pflanzen sind zumeist Wildpflanzen, deren Wurzeln von der Wühlmaus gern gefressen werden und so ihren Fokus von den Kulturen ablenken sollen. Es können aber auch Kulturen wie Sonnenblume und Topinambur (Sorten) darunter sein. Sonst trifft man oft auf Mischungen aus Ampfer, Distel, Löwenzahn, Wilde Möhre, Buchweizen, (Süß)Lupine und viele mehr.
Ablenkpflanzen lassen sich prima mit nicht oder selten gemähten Streifen entlang oder zwischen den Kulturen kombinieren. Dort finden dann also die beiden Hauptquälgeister des Gärtners, Wühlmaus und Blattlaus, ihr Futter. Aus Erfahrung kann ich sagen, das man hier je nach Standort unbedingt experimentieren sollte, sowohl was die Pflanzenmischung angeht als auch die Menge der Ablenkpflanzen. Doch wenn es passt, dann hat man wirklich Ruhe. Dabei sollte man aber nicht übertreiben und mehr Wühlmäusen Futter geben, als notwendig – die Balance muss man heraus finden.

Homöopathische Mittel können nach eigener Erfahrung eine Zeitlang die Wühlmaus lokal von Aktivititäten abhalten. Entgegen der wohl üblichen und von mir bisher auch praktizierten Methode, das Mittel in die Gänge zu bringen, favorisiere ich inzwsichen die Idee, das entsprechende Schwingungsverhalten der betreffenden Pflanze samt Wurzelsystem zu verändern. Es wirkt so ja auch bei Blattläusen und Schnecken, warum nicht auch bei Wühlmäusen? Da ist noch viel Raum für Versuche und Erkenntnisse.
Hinweis! Die Arbeit mit (Gegen)Schwingungen ist kein Spielzeug und hat naturgemäße Grenzen. Immer wieder wird mir das bewusst gemacht. Es kann also passieren, dass ein ausgebrachtes Mittel zwar das passende und in der richtigen Potenz ist, dass aber wegen zu erlangener Erkenntnisse auf höherer Ebene die Wirkung offenbar gelöscht wird. Gleichzeitig ist dort, wo sich die Wirkung entfaltet, alles kausal und klar nachvollziehbar.

Schalleinsatz durch meinen Anti Fu. Ganzjährig wirksam in recht geringem Radius, dafür stromlos und wartungsarm. An besonders wichtigen Kulturen kann sich der Aufbau lohnen. Ist vor allem dann, wenn man nicht 100%ig an den Standort angepasste neue Pflanzungen bis zur Anpassung schützen muss, eine prima Variante und wirkt natürlich verstärkend im Gesamterfolg mit anderen Methoden – das gilt für alle genannten Punkte.

Kommunikation mit der Wühlmaus bzw. ihrem Deva (Geistige Instanz) – Achtung, es wird ‚esoterisch‘ 😉

Ich erinnere mich an zahlreiche Erlebnisse mit Tieren, die ich gefühlt und faktisch als „nicht alltäglich“ beschreiben würde. Einmal riss ich in einer Gartenecke, wo extra als Ablenkpflanzen gedachte Topinambur- und Sauerampferpflanzen standen, diese gedankenlos raus. Wenige Tage später hatte die dort lebende Wühlmaus einen von mir gepflanzten Pfaffenhütchenstrauch zernagt, er stand ganz schief und war mühelos heraus zu ziehen. Der erste Gedanke, der mir beim Betrachten des Wurzelrests in den Sinn kam: „Siehste, das hast du davon, mir mein Futter weg zu machen!“ Nachdem die Ecke wieder mit Ablenkpflanzen bereichert war, gab es dort nie wieder solche Vorfälle. Das Pfaffenhütchen wuchs übrigens tief aus der Wurzel neu und gedeiht seitdem wieder gut. Das heraus gezogene Triebstück befreite ich von allen Blättern, steckte sie in eine Hecke und auch dort wächst dieser nicht ganz geplante „Ableger“ wunderbar. Dabei merke ich an, dass viele Wildsträucher in Sachen Geomantie weit weniger zickig sind als unsere lieben Obstkulturen. Dennoch, bei genauerem Hinsehen, merkt man auch dort durchaus Unterschiede, besonders in sehr trockenen Sommern nach langen, nassen Wintern.

Anderes Erlebnis. In einer anderen Gartenecke setzte ich in einem Herbst einen kleinen, wurzelechten Pflaumenbaum. Vorher stand der in meiner ersten „Baumschule“, eine lose Ansammlung von Pflanzentöpfen aller Größen. Ich dachte beim Auspflanzen nicht nach über das, was der Baum braucht, nur über unsere künftige Ernte. Na ja, die Maus wartete einige Wochen und ermahnte mich mit einem beherzten Biss durch die Hauptwurzel, ließ aber ein Stück noch intakt. Immerhin konnte ich den jungen Baum retten, indem ich ihn samt Wurzelstumpf ohne jede Behandlung direkt wieder neu steckte, das war im März. Das es eine lokale alte Sorte ist und wurzelecht, sah er im Sommer aus, als wäre nichts gewesen und heute steht er unter zalhreichen anderen Obstsämlingen in einer der vielen Hecken.

Also meine Erkenntnis: Fühle hinein, folge nicht der Ungeduld und dem Ego. Lass dir Zeit und pflanze lieber weniger, aber an den richtigen Stellen. Und räume den Mitbewohnern, auch und vor allem der Wühlmaus, ihren Lebensraum ein. „Vor allem“, weil du, wenn du sie missachtest, kaum Freude in deinem Garten empfinden kannst.

Tipp: Die Kommunikation mit der Natur ist mittels MSQ Devara sehr viel einfacher.

Lass die Wühlmaus „sich selbst besiegen“.

Da die Wühlmaus ein ausgedehntes Gangsystem anlegt, kann sie 1. über dieses per Schall umso leichter abgeschreckt werden, da der Schall sich im Gang als Hohlraum verstärkt und weiter ausbreitet als im sonstigen Boden. Wie ich darauf komme: An zahlreichen Stellen fand ich nach windstillen Tagen hier und da neue Gänge Richtung Obstbaum, die in der Nähe des Anti Fu stets aufhörten und von dort an, also mit dem neuem Mausgang war dann auch weiter weg im selben Gangsystem weitgehend Ruhe. Das finde ich extrem lustig: Die freche Maus hat sich quasi selbst verschreckt.

Dann wieder nutzen Mauswiesel das Gangsystem der Wühlmaus, um diese dort drinnen zu jagen. Also lasse ich, wo immer es arbeitstechnisch geht, die Gänge wie sie sind.

Noch was, weil ich im Frühling kurzzeitig schwach wurde und zu Karbid griff: Auf keinen Fall (!) geruchsstechnisch die Maus in ihren Gängen angreifen. Denn das vertreibt sofort auch die Wiesel und andere (Wild)Tiere. Sind sie erst einmal beleidigt, kann es bis zur Rückkehr eine Weile dauern. Die Wühlmaus braucht da deutlich weniger Zeit, zumal sie recht schnell neue Gänge gräbt und die „Stinkzonen“ verschüttet.

Fazit

Beobachten, lernen, unbefangen bleiben und offen für Inspiration – all das kann enorm helfen, nachhaltig im Frieden mit der Natur zu sein und beim Gärtnern die Freude zu erleben, die man sich wünscht.

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