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Generalupdate: Leitartikel ‚Oase Goldammer‘

- zuletzt geändert am 18.Dezember 2019

Neben Shop-Versand und letzten Arbeiten im Garten – diesmal wirklich? –  nutzte ich die Tage, um den Leitartikel zu unserem Naturprojekt „Oase Goldammer“ grundlegend zu erweiterten und auf den neuesten Stand zu bringen. Dabei sind eine ganze Menge schöner Bilder aus unserem Archiv zusammen gekommen.

Viel Spaß beim Lesen!

> Naturprojekt ‚Oase Goldammer‘

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Naturprojekt Oase Goldammer Teil 2

- zuletzt geändert am 8.Januar 2020

Direktlinks:  Teil 1  |  Teil 2

Dieser Beitrag hat mehrere Abschnitte:

Aufteilung und Nutzung

Kulturbereich und Wildgarten als Partner

Die Fläche ist teilweise eingezäunt und wird innerhalb der Eingrenzung von uns gemischt bewirtschaftet:  Obstbäume,  Wein- und Brombeergestänge, Kastenbeete und Blumen- und Kräuterbeete wechseln sich ab mit Windschutzhecken, Senken und Hügelbeeten. Der Zaun selbst ist teilweise selbst Erntezaun – da gedeihen Hopfen, Wein und Brombeere und bilden nach außen hin zum Teil dichte Schutzhecken, die in Hundsrosen, Flieder, Wildobst und andere Sträucher sowie strauchig gehaltene Bäume übergehen. Diese Bereiche sind Teil des bereits erwähnten Mundraub-Konzepts.

Wildbereiche – Biotope gestalten und sich selbst überlassen

Der nicht eingezäunte Bereich wird etwa zur Hälfte – diese lieg hinter dem Kulturbereich – meist nur einmalig mit Bäumen und Sträuchern gepflanzt und damit die bereits vorhandene Vegetation durch mehr Artenfielfalt aufgewertet sowie die Windschutzfunktion insgesamt verbessert. In diesem Teil finden sich auch scheurere Tiere wie der Dachs und des brütet hier mit Vorliebe der Fasan.
Die andere Häflte liegt weiter vorn, neben dem Kulturbereich und wird nach dem Zupflanzen von Nussbäumen, Obst und Wildobst künftig extensiv durch Mensch und Tier gleichermaßen beerntet, bleibt insgesamt naturbelassene Mischkultur mit geringer Pflege. Die Wiese dort wird nur selten und dann nur partiell gemäht, mit dem Ziel die Artenvielfalt zu erhöhen, besonders im Hinblick auf Blühkräuter und -stauden für Insekten.

Hinter einem der Obsthaine entsteht ein wilder Bereich aus Hecken, Laub- und Nadelhölzern

Auf der anderen Seite wird ebenfalls Natur wachsen gelassen, dort sind einige Einpflanzungen von Streuobst ein geplant

Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft

Grundsätzlich lege ich großen Wert auf naturbelassene Ecken und chemiefreies Arbeiten. Anfangs gab es Ausnahmen mit möglichst schadarmen Spritzungen, wie bei heftigem Befall durch die Kräuselkrankheit am Pfirsich.  Bei Neuzugängen, die noch nicht an den Standort angepasst sind und wo noch keine Unterpflanzungen wirken können, kann das auch heute noch sinnvoll sein.
Mit der Zeit habe ich gelernt, erst einmal in Ruhe zu hinterfragen und zu beobachten, hinein zu fühlen und nicht gleich mit der Kavallerie daher zu kommen, sollte es eine „Plage“ geben. Meist genügt ein gezielter und kurzzeitiger Eingriff an wenigen Pflanzen mit einem hömöopathischen Mittel, einer Kräuterjauche oder eine andere, sanfte Behandlung.
Wie schon beschrieben, setze ich bei Wildverbissdruck inzwischen konsequent auf mechanisches Abschirmen. Und droht ein Wühlmausschaden, setze ich auf Akustische Abwehr und die Förderung natürlicher ‚Fressfeinde‘.

Eine Bewässerung findet nur im Kulturbereich, bei Bedarf und sehr sparsam statt. Es wird viel kompostiert, gemulcht und überhaupt anfallendes Naturmaterial möglichst vor Ort weiter verwendet. Nötige Einrichtung, Werkzeuge und Baumaterial werden, wenn möglich und sinnvoll, gebraucht oder „upcycled“ verwendet. So steht manches Hochbeet auch nach Jahren noch immer funktionstüchtig und besteht dabei aus uralten Wellplatten aus der DDR-Zeit. Und Schwiegerpapas guter, alter Spaten ist heute noch deutlich besser als der aus dem Baumarkt.

Der Astschnitt links wird für den Verbissschutz an Pflanzungen im Wildbereich genutzt.

In meiner kleinen Baumschule ziehe ich Sträucher und Bäume auf. Ein Teil wird im Wildbereich ausgepflanzt.

Weiden und Haseln bilden mit der Zeit eine Grundlage für eigene Flechtmatten und Flechtware. Nadelbäume bieten später Weihnachtsschmuck und Anfeuerholz. Der Bestand an selbst vermehrten einjährigen und mehrjährigen Pflanzen steigt weiter an. Es werden Nützlinge gefördert wo es geht und entsprechende Lebensräume geschaffen – siehe: Leitbilder -> Permakultur.

Ein Teil zu dicht stehender Bäume wird herunter geschnitten oder ab und zu ganz heraus genommen. Das anfallende Schnittmaterial findet direkt vor Ort Verwendung, etwa für Zaunreparaturen, für Totholz-Hecken oder um Neupflanzungen vor Wildverbiss zu schützen. Dickeres Holz und Wurzeln findet sich auch in Totholzhaufen zur Schaffung weiterer Kleinbiotope wieder. Die Nutzung als Brennholz ist derzeit eher eine Ausnahme.

Zu groß ausufernde Brombeerhecken werden zurück geschnitten, solche an nicht erwünschten Stellen entfernt.
Mäuse und Vögel verbreiten viele Samen, was für die Biotopentstehung oftmals hilfreich ist, doch nicht immer. Aufgefundene Neophyten, die sich unkontrolliert vermehren könnten, werden entfernt.

Gartenteich

Gleich zu Anfang wurde im Herzen des Kulturbereichs ein kleiner, fischfreier Gartenteich angelegt und dabei das Konzept eines Naturteichs umgesetzt: Leicht zugängliche Ufer für Kleintiere, artenreiche Wasser- und Randbepflanzung,  teiloffene Wasserfläche. Nahe Sträucher und Hecken bieten Unterschlupfmöglichkeiten und schützende Anflugplätze für Singvögel.

Seitdem und natürlich auch durch die Schaffung vieler weiterer Kleinbiotope explodierte geradezu die Artenvielfalt und Jahr für Jahr kommen immer noch neue Arten dazu. Auch die Windschutzpflanzungen von vor 8-10 Jahren bewirken inzwischen viel.

Am Teich tummeln sich neben Groß- und Kleinlibellen, Geldbrandkäfern und unzähligen Wild- und Honigbienen ab und zu auch junge Ringelnattern. Ein Stockenten-Päärchen  beehrt uns Jahr für Jahr und schenkt uns niedliche Kükenfotos, die unsere Wildkameras einfangen.  Manchmal steht ein Reiher vor dem Teich, der aber nie lange bleibt.

 

Algensammeln für  direkte Biodüngung oder als Kompostbeigabe

Erdkröten verstecken sich tagsüber gern

Eine ganz junge Erdkröte auf ihrem Weg in ein neues Leben

In den ersten Wintern fror der Teich ordentlich ein.

Entenfamilie

Jungfasane

Plattbauch, eine Großlibelle

Eine Kleinlibelle im Giersch, der am Teichrand wächst

10 Jahre Transformation

Durch unser Engagement konnten wir so seit 2009 aus dem einst öden Stückchen „Brandenburger Queckensteppe“ zahlreiche Biotope mit wachsender Artenvielfalt, nachhaltig bewirtschaftete Kulturbereiche sowie einen sich selbst weitgehend überlassenen Wildbereich mit wachsender Artenvielfalt schaffen.

 

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Herausforderungen

Aller Anfang ist schwer, wenn man nicht als Kind von Bauern aufgewachsen ist. Umso mehr wurden wir von Anfang an geprüft, wie viel Liebe dafür in uns steckt.

Haltet den Dieb!
In den ersten Jahren wurde mehrfach eingebrochen und Werkzeuge, Pflanzen und sogar biologische Dünger wurden gemopst. Das verursachte ziemliche Bauchschmerzen. Mit der Zeit lernten wir offensiver an die Sache heran zu gehen, knüpften lokale Kontakte, beschilderten die Eingänge, der Zaun wurde öfter geprüft, wir rüsteten mit Überwachungstechnik auf – nicht billig aber wirklich sinnvoll. Und es gibt ein nettes Addon: schicke Tierfotos. So sahen wir natürlich auch, wenn (unerlaubt) Hunde ins Gebiet vordrangen, von allzu neugierigen Schweinchen auf zwei Beinen ganz zu schweigen. Seit dem Umbau der Einfahrt mit mehr Pufferzone hat sich auch das gebessert. Und wertvolle Geräte und Utensilien werden grundsätzlich nicht im Garten aufbewahrt.

Bleib bei Herrchen…
Anfangs kamen sie und gingen, wie es Herrchen oder Frauchen gefiel, doch das verträgt sich schlecht mit brütenden Fasanen und anderen schützenswerten Tieren. Die Arbeiten am Verbissschutz musste ich also ausweiten und die noch übrigen, freien Durchgänge mit Schildern und weiteren Kameras bewaffnen und et voilà ! Nun bleibt draußen, was keine Miete zahlt.

Setzt die Segel!
Wind, mehr Wind und… noch viel mehr Wind. Die exponierte Lage mit anfangs nahezu null Windschutz machte zahlreichen Pflanzungen, aber auch uns zu schaffen. Die anfängliche Verlustrate in den Obstpflanzungen war durch Temperaturschwankungen, besonders im Frühling, gar nicht lustig. Fällt der Wind mal aus, heizen sich windgeschütztere Bereiche sehr schnell auf. Spätfröste hauten so in manchen Jahren gleich Dutzende (Obst)Bäumchen um. Im Zusammenspiel mit dem eh schon nervigen Klimawandel ergeben sich wichtige Fragen für die Sortenwahl und, wie unter „Permakultur“ beschrieben, wichtige gestalterische Aspekte.

Es schleimt, es frisst, es reicht.
So gern mal 20-30 Nacktschnecken pro m – Erinnerungen an Filme aus den 80ern àla SLUGS kommen hoch. Die ersten Gartenjahre waren sehr verschneckt. Nach einem Sommerregen barfuß ging gar nicht; es war das reinste Schleim-Minenfeld. Die Nacktschnecken lutschten beinahe alles von uns Gepflanzte an oder weg, inklusive Obstbäumchen und sogar den Echten Salbei (!). Heute, im Rückblick auf diese Erlebnisse, können wir darüber lächeln. Damals fanden wir es allerdings wenig lustig und es dauerte einige Jahre, bis durch regelmäßige Maht, das Anwachsen der Krötenpopulation und manchen Gärtner-Trick das Gebiet quasi „entschneckt“ wurde. Heute leben die Schnecken als natürlicher Partner in Balance zum sich wandelnden Ökosystem.

Neulich im „Wilden Eber“ …
Wenn man auf 140 Meter Bäume für den Wildbereich pflanzt und nach zwei Jahren stehen noch weniger als ein Dutzend, dann kommen neben dem Frust auch dringende Fragen auf. Tschipfel, häh? Der anhaltend hohe Verbissdruck zwang mich frühzeitig umzudenken. Wie die Förster es so machen, mochte ich aus Kostengründen nicht und Sepp Holzerz Vorschlag àla „Pflanze mehr, dann sinkt der Druck“ funktionierte leider nicht. War es nicht das Mäuschen, war es das Kaninchen und war es das nicht, kam ein Reh und hatte das keine Zeit, war die Erde aufgewühlt und einst gesunde Jungbäume lagen in der Gegend herum: Rudi Rüssel war sich schubbern oder „fegen“, wie es im Fachjargon heißt.
Die Lösung kam mir durch Nachdenken und Ausprobieren: Als kleine freche Maus will man sich nicht das Schnäuzchen piksen und als borstige Wildsau oder scheues Rehlein nicht die Beine verrenken. BAM! Das ergab eine mechanische Abwehr mit dem, was vor Ort vorhanden ist: Brombeerschnitt eng um den Stamm und möglichst sparrige Äste weitläufiger um die Pflanzungen herum platziert, das geht. Macht Arbeit, ist aber dank Materialbeschaffung vor Ort sehr kostengünstig und über Jahre effektiv. Hier und da kann ein Sturm schon mal ein paar Äste umwehen, vor allem dann, wenn noch Laub dran ist. Mehr ist aber meist nicht nachzubessern. Habe ich keine Brombeere zur Hand oder auf das dornige Zeug keine Lust, setze ich am untersten Stammteil auch mal eine sogenannte Baumspirale ein. Die halten die kleinen Nager ebenfalls prima fern. Womit wir bei einem anderen Thema sind: Subterranischer Terrorplüsch.

Nicht alles Gute kommt von unten. Scher dich weg!
Wühlmäuse oder Schermäuse können auch bei uns richtig fiese Terroristen sein, denen ich von Anfang an viel Aufmerksamkeit, Geduld und Arbeit widme. Denn eines war immer klar: Auch Wühlmäuse sind nützlich und haben ihr Recht auf ein gutes Leben. Eine Weile war es sehr ruhig, es gab so gut wie keine Probleme, selbst in offenen Möhrenpflanzungen holten die Mäuse sich ihren verabredeten Anteil und dann war gut. 2017/18 änderte sich das und es gab wieder erste Opfer unter Obstbaumpflanzungen und vom Möhrenbeet blieben uns noch einige Blätter.
Hier helfen, will man nicht vergasen oder töten, anscheinend nur Geduld und Kreation. Einmal greifen die Biotope immer besser: Es kommen 2-3 Katzen täglich zum Teich und manchmal legen sie ihre Beute als Zeichen der Freundschaft auf einen Weg oder in eine Sitzecke – jummy. Da kann schon mal eine fette Wühlmaus dabei sein. Weiter leben Wiesel und andere Marderarten im Gebiet und räumen auf. Die Füchse bleiben meist draußen, sorgen dort aber sicher für ein Gegenspiel. Zahlreiche Bussarde und einige Falken fühlen sich seit Jahren wohl und sehen gut genährt aus. Die neu angebrachten Greifvogel-Sitzstangen sollen als zusätzlicher Anzreiz dienen. Das regelmäßige Abmähen der gefährdeten Bereiche macht es den natürlichen Mausfressern auf jeden Fall leichter, an ihre Beute zu kommen.
Doch das alles hindert manche Maus nicht daran, völlig unentdeckt und urplötzlich – meist mitten im Winter – einen Jungbaum in einen Zahnstocher für Elefanten zu verwandeln. Die auf dem Markt so erhältlichen Sachen wie Summer und Brummer mit Batterien haben bislang leider versagt. Giftköder, Fallen und auch Karbid sind nicht mein Fall.
Belibt nur noch eines: Akustische Abwehr. Es muss so sein, dass sie Mäuse nicht wieder kommen WOLLEN.
Akustische Abwehr, Geräuschabwehr gegen Wühlmäuse: Effektiv, wenn gewusst wie!
Es gibt im Handel bestimmte Geräuschgeneratoren mit Batteriebetrieb, die leider nichts brachten („Wühlmausschreck“ oder so). Eingegrabene Flaschen mit und ohne Windrad, na ja nett, aber umsonst.
In diesem Jahr (2019) griff ich eine alte Idee in die Richtung „Geräuschabwehr“ wieder auf und machte Fortschritte. So habe ich etwas konstruiert, das seit dem Teststart im Juni erfolgversprechend wirkt. Einmal installiert, hat man bei voller Wirksamheit Ruhe, ohne Strom, jahrelang. Es braucht nur etwas Wind, mehr schadet aber auch nicht – es ist leicht, doch sehr stabil. Über den Winter teste ich meinen Wühlmausschreck an bereits befallenen Neupflanzungen und weiterhin in schon befreiten Bereichen weiter.

Wildkamera-Aufnahmen:

Jagdfasan-Päärchen

Wildkaninchen

Junges Rotwild

bitte anleinen!

Häh… ein Nusshäher? ;)

Neuntöter (Männchen)

Rotfuchs

Auch die Drossel mag unsere MSQ Devara

Waschbär am Teich

Fiep… ein Erdbeerdieb

Junger Fuchs

Dachs

… miau??

Mauswiesel am Teich

Fazit

Fasse ich all diese Herausforderungen der ersten 10 Jahre zusammen, habe ich vor allem das gelernt: Jeder Standort ist anders und Bücher und Ratschläge können den eigenen Lernweg nicht abnehmen. Anfangs wurde die „was alles NICHT geht“ – Liste immer länger, inzwischen haben wir einiges ganz gut drauf und wir lernen immer weiter dazu. Dabei muss man auch schon mal über den Tellerrand schauen und Neues ausprobieren.

So lernte ich neben den konventionellen Grundlagen etwas über Wärmefallen, Mikroklima, Humuskreislauf, Wurmkompostierung, Geomantie, Homöopathie für den Garten. Der intuitiv arbeitende Teil in mir eröffnete mir die Kommunikation mit Devas (Tier- und Pflanzengeistern) und das fühlige Erkennen geeigneter Pflanzplätze – das geht dann schon in Richtung schamanischer Arbeitsweise. Das kann den rational planenden Gärtner in mir ziemlich heraus fordern.

Es lohnt sich jedenfalls immens, der Natur zuzuhören und von ihr als besten Lehrmeister zu lernen; es spart viel Kummer, Zeit- und Geld.

 

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Projektumfang

Neben den meist einmaligen Arbeiten für das Gestalten und Bepflanzen neuer Biotope fallen jährliche Arbeiten in verschiedenen Bereichen und zu teils anderen Jahreszeiten an.

Hier werden NICHT die im Kulturgarten übliche Gartenarbeiten wie pflanzen, wässern und düngen, ernten, Obstbaumschnitt etc. aufgeführt.

  • Unterhalt einer kleinen Non-Profit-Baumschule, die Pflanzungen für den Wildbereich, vor allem Bäume und Wildobsthecken, bereit stellt.
  • Gartenbau und Baumschule
    • Sortenprüfung und -selektion von ausgewähltem (Wild)Obst im Zuge des Klimawandels und für die Region
    • praktische Forschung für die sanfte Regulierung und Abwehr von „Schädlingen“ im Garten, vor allem Wühlmäuse, Ameisen, Blattläuse mittels Lebensraumgestaltung, Pflanzengemeinschaften, technischer Vorrichtungen und homöopathischer Mittel
    • Feldversuche für wühlmaussichere und dabei kostengünstige Hochbeete
    • Konzeption und Realisierung eines Regenauffangsystems in Kombination mit IBC-Tanks, sowie die Errichtung eines mehrere m³ fassenden unterirdischen Auffangreservoirs, um über die regenreichen Herbst- und Wintermonate das Regenwasser zu speichern und so im Sommer wertvolles Brunnenwasser zu sparen. Dazu gehören dann ebenfalls verschiedene Siebe, Filter sowie eine (möglichst solarbetriebene) Pumpe für die Wiederentnahme im Sommer.
  • allgemeine energetische Unterstützung von Bodengesundheit und Lebensenergie im Bereich und in der Atmosphäre, das wird durch unsere MSQ-Produkte realisiert
  • Kontrollgänge und allg. Pflegearbeiten an Pflanzungen, darunter große wilde Brombeerhecken und Baumbestände
  • Schaffung weiterer Rückzugsecken mittels Steinhaufen, Totholzecken, Strauch- und Unterholz-Pflanzungen als Rückzugsort für viele Tiere
  • der weitere Aufbau und Ausbau von Wildobst- und Erntehecken, teils auch frei für Wanderer zugänglich -> der Mundraub-Gedanke siehe mundraub.org
  • händische Maht von Wiesen auf Teilflächen und Förderung der Vielfalt an Blühkräutern und -stauden unter Berücksichtigung von Schutzzeiten
  • maschinengestützte Maht im Kulturbereich
  • Einsaat und Pflege von für die Bodengesundheit sowie für Bienen und Schmetterlinge wichtigen Pflanzenmischungen
  • Teichpflege und Bereitstellung weiterer Tränken für Singvögel
  • Wartung der Zäune
  • Wartung der Verbissschutzanlagen
  • Kontrolle der Pflanzungen auf Wühlmausschäden, Errichtung / Erweiterung und Prüfung der Sperrzonen
  • Kauf / Bau, Pflege und Kontrolle von Nistkästen, Insektenhotels, Hornissenhöhlen, Wildhecken, Bodenbrüterzonen, Greifvogel-Sitzstangen
  • Feldforschungsnotizen führen, sortieren, archivieren
  • und vor allem eines… ganz viel Freude an allem haben :)

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Ein Traum wird Stück um Stück lebendig… und die Kosten?

Auch ein Naturprojekt braucht natürlich entsprechende Ausrüstung, Zeit, Know-How und nicht zuletzt auch finanzielle Mittel. Umso mehr, da ein nicht unbedeutender Teil von Anfang an gemeinnützig ausgelegt ist.

Ein Teil dieser Mittel wird aus den Gewinnen meines Versandshops (meinseelenquell.de) aufgebracht. Darüber hinaus haben wir bisher fast alles aus eigener Tasche finanziert. So mancher Urlaub und andere Dinge blieben dabei auf der Strecke – Zeit umzudenken!

Gemeinsam ist es leichter- unterstütze uns !

Ob Saatgut, Werkzeug- und Gerätewartung, Bau- und Pflanzarbeiten… mit einer schon kleinen Spende kannst du uns helfen, weiterhin die Natur, die Mundraub-Idee und weitere, gemeinnützige Konzepte zu realisieren und auszubauen. Auch planen wir Möglichkeiten, wie wir unser Wissen praktisch an andere Menschen weiter geben können.

Es gibt einige Möglichkeiten:

  1. Überweise deine Geldspende auf unser extra eingerichtetes Paypal-Spendenkonto: auf paypal.me/oasegoldammer
  2. Materialschenkungen und günstige Lagerbestände können auch helfen. Was gerade benötigt wird: siehe Bedarfsliste weiter unten.
  3. Kauf ein über meinen Shop auf meinseelenquell.de – hier findest wertvolle energetische Produkte für die Harmonisierung von E-Smog, die Wasserbelebung und vieles mehr. Ein bedeutender Teil der Einnahmen fließt ins Projekt „Oase Goldammer“.
  4. Hilf, unser Naturprojekt bekannter zu machen und somit weitere potentielle Förderer zu finden.

Ganz vielen Dank für dein Interesse und vorab für deine Unterstützung !!

Unseren bisherigen Unterstützern, die uns finanziell oder mit Lieferungen von Pflanzen und Materialien bereits geholfen haben, danken wir von Herzen. ohne diese Hilfe wäre einiges noch nicht erreicht.

Derzeite Dankmöglichen:

  • Nennung auf unserer Website als Sponsor des Naturprojektes mit Link zur Website

Bedarfsliste, Stand 2019/12

Bei Abholung ist für mich i.d.R. ein Umkreis von max. 20km um Werder (Havel) sinnvoll, da nur kleines Auto und kleiner Anhänger. Kommt im Einzelfall halt darauf an. Alle relevanten Details und eventuell anfallende Unkosten besprechen wir grundsätzlich vorab.

  • Pflanzen:
    • Setzlinge / Stecklinge von Pflaume, Zwetsche, Pfirsich, Kirsche – am besten Sämlinge aus der 1. Generation, also aus Früchten edler Sorten, oder
    • Setzlinge von Sämlingen alter, wurzelechter Sorten (optimal)
    • Samenmischungen für Blühweise und Bodendoktor
  • Gartenmaterial
    • Rindenmulch und Holzschnitzel
    • Ziegelsteine (auch Abriss), Findlinge / Feldsteine für Steinhaufen
    • Totholz (Stämme, Baumscheiben, Wurzeln)
  •  Baumaterial, Materiallagerung:
    • Zaunpfähle Eiche, Robinie, kesseldruckimprägniert 2,20-2,50m hoch
    • Wildzaun 100m, 2m oder etwas höher
    • EURO-Paletten
    • LKW-Planen und Werbeplanen mit und ohne Ösen
    • Schrauben und Nägel aus Edelstahl und Messing
  • Werkzeuge und Geräte:
    • (gebrauchte) Kettensäge
  • für Kleintierbiotope:
    • 1-2 Hornissenkästen
    • Nistkästen für Blaumeisen und Stare
    • Jungpflanzen / bewurzelte Stecklinge für Wildobsthecken, z.B. Weißdorn, Liguster, Wildpflaume, Schneeball, Kornelkirsche, Mispel…
  • Bewässerung:
    • IBC-Wassertanks 1m³
    • Zubehör für Anschlüsse an IBC-Wassertanks
    • 3/4″ Wasserschläuche neuwertig oder leicht gebraucht bzw. indoor gelagert
  • Bauleistungen + Baufahrzeug oder nur letzteres ausgeliehen:
    • Arbeiten mit kleinem Bagger
    • Arbeiten mit Egge / Pflug auch als Anhänger oder Einachser-Variante

Falls du uns helfen kannst und magst oder Fragen hast, schreib uns!

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Naturprojekt Oase Goldammer Teil 1

- zuletzt geändert am 30.Januar 2020

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Label unserer 'Oase Goldammer' mit dem Singvogel als HauptmotivGelegen in einer Art Niemandsland zwischen hiesigen Obstplantagen liegen einige Hektar Land, das seit einigen Jahren von drei Parteien bewirtschaftet und kulturell gestaltet wird. Eine dieser Parteien sind Anja und ich, inzwischen „stolze Landbesitzer“. Obwohl wir uns eher als Hüter und weniger als Besitzer sehen.

Die ökologische Insellage sowie der mir bis dahin unbekannte und hübsche wie sympathische Singvogel „Goldammer“ brachte mich übrigens auf die Namensgebung „Oase Goldammer“: Eine Biotop-Oase oder Allein unter Bauern 😉

Das Land auf unserem ca. 1ha großen Stück war vor wenigen Jahrzehnten noch eine Obstplantage, wie bei Bodenarbeiten entdeckte Wurzelreste zeigten. Größtenteils ist der Boden durch den hohen Lehmanteil mittelschwer bis schwer, nur wenige Ecken sind etwas sandiger. Die nicht nachhaltige Bewirtschaftung damals brachte mit Bodenverdichtung und chemischer Keule eine leider sehr einseitige Folgevegetation hervor, dominiert von der nahezu alles erstickenden Quecke, weiter wachsen vor allem Goldrute, Rainfarn und einige wenige Baum- und Straucharten von allein. Die Tierwelt war ebenfalls entsprechend überschaubar in ihrer Vielfalt.

Nach einer monatelangen Maht oder Freigraben von Bodenstellen allerdings offenbart sich ein anderes Bild; die Samen von Mohn, Natterkopf und anderen Pflanzen sind geduldig.

Auf einer Ungeraden zum Glück

Wie wir zu dem Land kamen, ist recht lustig. Seitdem wir dank Anjas Eltern einige Jahre eine kleine Ecke in ihrem Kleingarten bewirtschaften durften und mehr wollten, waren wir auf der Suche nach eigenem Gartenland bislang erfolglos gewesen. Ein Kleingarten kam für uns nicht in Frage, was die Suche erschwerte.

2009 dann endlich zeigte sich ein Silberstreif am Horizont. Die HGW, eine hiesige Liegenschaftsverwaltung, verpachtete einige Flurstücke zwischen Obstplantagen irgendwo hinter Glindow. Auf den Trichter kamen wir durch einen Freund: Eine Pächterin, die er durch das gemeinsame Hobby der Imkerei kannte, zog aus unserer Gegend weg und suchte einen Nachpächter.  Doch das besagte Flurstück sollte nicht unseres werden, da eine Familie schneller war. Eigentlich passte es so, denn durch meine Idee mit der Wurmkompostierung benötigten wir eh etwas mehr Platz. Kurzerhand erkundigten wir uns bei der HGW nach dem noch freien Gelände nebenan. Es wurde ein Pachtvertrag geschlossen und noch im Herbst begannen wir mit der Erschließung.

Allerdings wurde durch ein Missverständnis die Zaungrenze versehentlich zu weit über die nicht klar definierte Grenze zum nächsten Nebengrundstück ausgedehnt, was die ersten Jahre aber niemanden zu stören schien. 2013 sollte sich das ändern. Denn eines schönen Sommertages stand ein Bekannter der Besitzerin des besagten Nebengrundstücks vor unseren Toren und fragte freundlich nach unseren Absichten und erklärte uns den Grenzverkauf. Sprich: Wir hatten deutlich zu viel eingezäunt und das war so eigentlich nicht okay. Doch nach den ersten panischen Herzschlägen kamen wir super ins Gespräch über natürliche Bewirtschaftung, Permakultur, Naturliebe im Allgemeinen. Daraus entwickelte sich zu unserem großen Glück die Gelegenheit, die ebenfalls sehr sympathische Besitzerin persönlich kennen zu lernen und ihr Land noch im selben Jahr zu erwerben. Wir brauchten eine Weile es zu realisieren: Der große Traum von einem eigenen Stück Land und der möglichen Selbstversorgung war buchstäblich aus heiterem Himmel in unser Leben gefallen!

Jetzt ging der ganze Spaß noch einmal von vorn los. Denn dadurch, dass der Pachtstreifen nun  abseits der neuen, echten Grenzen lag, stand ein großer Umzug an: Obstbäume – und sträucher, Kastenbeete, Weingitter, die ganze Struktur samt Wassertanks und Materiallager musste auf unserem eigenen Land Platz finden. Eine neue Einfahrt wurde angelegt. Neue Wege, Windschutzhecken und Kulturbereiche wurden erschlossen und bepflanzt. Das war ein ganz schöner Brocken Arbeit; territorial gesehen fingen wir 2014/15 weitgehend noch einmal von vorn an. Inzwischen – Ende 2019 – sind die meisten Arbeiten dazu abgeschlossen und 10 Jahre nach dem ersten gesetzten Zaunpfahl, blicken wir voller Freude und auch Stolz auf unser kleines Paradies, unsere „Oase Goldammer“.

2009 – unser erstes Jahr:

2019 –  der Bereich wie oben zu sehen, 2016 begannen wird dort mit der Erschließung:

Wilde Ecken, in denen nur selten Pflege stattfindet, sind wichtige Kleinbiotope:

Tierartenatlas 2019:

Singvögel

  • Rotkehlchen, Grünfink, Goldammer, Stieglitz, Bachstelze, Schwanzmeise, Blaumeise, Kohlmeise, Feldsperling, Gelbspötter, Neuntöter, Feldlerche, Amsel, Star, Drosselarten, Schwalben

Greifvögel

  • Rotmilan, Mäusebussard, Turmfalke, Adlerbussard ? (eher fraglich, doch das Päärchen sieht anders aus, erinnert etwas an Steinadler)

Sonstige Vögel

  • Stockente, Jagdfasan, Grünspecht, Buntspecht, Türkentaube, Ringeltaube, Elster, Eichelhäher, Kolkrabe, Krähenarten
  • in der Umgebung noch Graureiher, Wildgänse und Weißstörche, die manchmal auch reinschauen

Säuger

  • Brandmaus, Feldmaus, Scher (Maulwurf), Schermaus (Wühlmaus), Igel, Wildkaninchen, Feldhase, Mauswiesel, Steinmarder, Dachs, Waschbär, Rotfuchs, Rotwild, Wildschwein

Lurche und Echsen

  • Erdkröte, Zauneidechse

Insekten und andere Kerbtiere… die Liste würde zu lang

Dieser putzige Julikäfer ist im siebten Rosenpollenhimmel.

Der extravagante Schwalbenschwanz ist ein vergleichsweise häufiger Gast.

Die Zeiten sind längst vorbei, in denen Maikäfer eine Plage waren. Ich bin froh über solche Momente.

Das zart-fröhliche, glöckchenhafte  Gezwitscher der Stieglitze wirkt wohltuend auf die Seele

Auch die Weinbergschnecke fühlt sich inzwischen wohl.

Die friedfertigen und wunderschönen Hornissen sind jedes Jahr unterwegs und siedeln auch in bereit gestellten Höhlen und Kästen.

Der Kleine Fuchs auf einer Apfelminze

Tagpfauenaugen lieben Seidenblumen

 

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Leitbilder für eine nachhaltige Gestaltung und Nutzung

Wichtige Leitgedanken zur schrittweisen Umwandlung unseres Landes in einen naturnahen Kulturraum fand ich unter Begriffen und in Konzepten wie:

Permakultur – Familienlandsitze – Essbare Landschaft  – Klimawandel

Nachhaltigkeit, natürliche Kreislaufwirtschaft, Miteinander statt Gegeneinander, Erfühlen und Verstehen statt Ego und Dominierenwollen, so könnte ich mein Gesamt-Leitbild auch umreißen.

Dass der Weg dortin kein leichter ist, wirst du weiter unten noch lesen. Doch eine Herzensmission bleibt der Kompass, auch wenn es mal „stürmt und hagelt“. Es braucht auf jeden Fall offenen Geist, Lernbereitschaft, Geduld, Beobachtung und letztlich steht und fällt jeder Erfolg mit dem Verstehen oder Nichtverstehen der lebendigen Prozesse im System. Die Freude am Ganzen und am eigenen Platz in diesem System, diesem Kreislauf,  ist dafür die Basis.

Permakultur

Ob es das Mulchen ist, der Schutz oder die Restaurierung der Humusschicht, die Bodengesundheit allgemein, das Anlegen von mehretagigen Pflanzungen, Senken und Hügelbeeten als Kleinbiotope mit eigenen Mikroklimata, Pflanzengemeinschaften oder das Einbeziehen des ganzen Standorts als lebendiges, offenes System – Permakultur beinhaltet sehr viele Aspekte und es ist kaum machbar, wirklich immer alles zu berücksichtigen.

Erstrebenswert finde ich,  in Kreisläufen zu wirtschaften und zu nutzen was schon da ist. Das geht bei der Landgröße sicher nur teilweise, doch unter Einbeziehung der Umgebung geht schon eine ganze Menge. Nicht nur bei Naturmaterialien spielt das eine Rolle, auch beim sogenannten „cradle to cradle“, also „aus alt mach nützlich“.

Eingegrabene Baumstümpfe : Sich andiedelnde Pilze sorgen für die langsame Zersetzung des Holzes, das als Langzeitdünger für nahe Obstbäume dienen kann.

In diesem Bereich, der erst kürzlich erschlossen ist, bekommen Jungbäume am Stamm einen Extraschutz gegen Nager und natürlich wird gemulcht.

Eidechsen lieben Feldsteine, die sich in der Sonne erwärmen können und Versteckplätze bieten.

Zwischen Steinen können wunderbare Nischen mit eigenem Mikroklima entstehen.

Kenntnis und Kooperation

Anfangs zählt vor allem, den zu gestaltenden Standort erst einmal besser kennen zu lernen. Ein komplettes Jahr ist wohl das mindeste, um erste brauchbare Aussagen über das lokale Klima treffen zu können. Verlauf der Sonneneintrahlung und der Einfluss des Windes sind die wohl offenkundigsten Faktoren für Gestaltung und Sortenwahl. Dazu kommen das Kennenlernen der vorhandenen Tier- und Pflanzenwelt, der Bodenstrukturen, des Verlaufs von Temperatur und Feuchtigkeit und vieles mehr. Denn hier wird MIT dem vorhanden System gearbeitet und sich nicht darüber erhoben und es eigenen, sturen Vorstellungen versucht zu unterwerfen. Unter’m Strich halte ich diese Herangehensweise für effizienter als konventionelle Methoden, doch man braucht wirklich Geduld, und eine Portion Demut kann auch nicht schaden… „erst kapieren, dann kopieren“. Man selbst wächst auf jeden Fall mit in diesem Prozess.

Erntewald

Flächenmäßig passt derzeit natürlich eher „Wäldchen“. Neben Laub- und Nadelbäumen sollen Sträucher und Bäume mit essbaren Früchten stehen, darunter Eberesche, Holunder, Hasel, Walnuss, Esskastanie (Marone) und auch Obstbäume. Der Grundstein dafür ist bereits gelegt. Konzeptionell besteht eine Verbindung zur Mundraub-Idee, siehe weiter unten.

 

Neue Flächen lasse ich, wenn zeitlich sinnvoll, ein Jahr mit Pappe zugedeckt. Auf diese Weise stirbt ein Großteil der unerwünschten Vegetation darunter ab und der Boden ist anschließend leichter zu erschließen. Da die Pappe Feuchtigkeit durchlässt, beginnt bereits die Bodengare.

Steinkaufen fungieren als Wärmespeicher für Kulturpflanzen und Unterschlupf für zahlreiche Insekten und Lurche. Größere Stein- und Totholzhaufen helfen auch dem Mauswiesel

Wühlmäuse sind in neu angelegten Obstbaum-pflanzungen oft noch ein Problem. Solche Sitzstangen dienen Greifvögeln als Jagdsitz.

Nest mit Wühlmaus-Babies. So ein Anblick verträgt sich schwer mit  Kriegsführung.

Meine eigens konstruierte Abschreckung gegen Wühlmäuse. Codename: „Scher dich weg“

Familienlandsitze

Buchcover vom Anastasia-Index

Der Anastasia-Index ist sehr nützlich, damit man wertvolle Informationen in den verschiedenen Bänden schnell wieder findet.

Das inhaltlich wohl umfassendste Leitbild, darin inbegriffen die Permakultur und überhaupt alles, was man in die friedvolle Wechselbeziehung zwischen Mensch und Erde einfließen lassen kann, kann man unter den Gesichtspunkten der Idee der Familienlandsitze wieder finden bzw. darin begreifen. Diese extrem tief gehende „Philosophie“, wie auch ihre enorme Tragweite, sowohl für das Verstehen zahlreiche und eine falsche Richtung gehenden Entwickling derzeit, als auch für die notwendigen Veränderungen, mögen bei oberflächlicher Betrachtung oder unter „Gutmenschen“ zu manchem Missverständnis führen.

Es sind äußerlich von uns bisher nicht viele konkrete Ansätze umgesetzt worden, doch so manches Puzzlestück ist am Platz und es braucht alles seine Zeit, damit es stabil wächst und gedeiht.
Kurzum geht es bei der Familienlandsitzidee um weit mehr als eine bessere nachhaltige Bewirtschaftung. Es geht darum zu erkennen, wer wir sind, warum wir hier sind und was wir als Schöpfer vergessen haben. Was wir an Wissen wieder erlangen können und welche konkreten Mögllichkeiten es dafür gibt es zu erlangen, um eine wahrhaftige Entwicklung zu vollbringen, im vollen Bewusstsein um in liebevoller Beziehung zu und als Teil einer lebendigen Welt voller Wunder, rundet das Bild ab.
Besonders bei den Meinungsverschiedenheiten mit Wühlmaus, Wildkaninchen und Wildschwein besinne ich mich gern an diese so tief inspirierenden Anastasia-Bücher von Wladimir Megre, die mir mit ihrer Weisheit und ihrer Liebe so manche Freudenträne brachten und mein Urvertrauen unwideruflich wach küssten.
Im Fokus stehen konzeptionell etwa der Respekt für jedes Mitgeschöpf, die wahre Astrologie (Wissenschaft von der lebendigen Wechselbeziehung zwischen den Gestirnen und dem Leben auf der Erde), die Reinigung von Mensch und Landsitz von störenden Einflüssen, die Konsequenzen von Missachtung und Manipulation der Natur, die ungünstige Abhängigkeit von der Technik, die Vereinigung von altem und neuen Wissen und wie man einen Familienlandsitz überhaupt gestalten kann. Dabei steht immer im Vordergrund, selbstständig Lösungen zu finden und nicht bloß fertige Konzepte zu kopieren. Weiterhin wird ermutigt, mit der Politik in Dialog zu gehen. Durch den Vorschlag, altes und neues Wissen miteinander in Vernunft und Harmonie in einer neuen Gesellschaft zu vereinen, zeigt die Idee den Geist wahren Fortschritts durch Synergien: Weder noch ist out, sowohl als auch ist in.

Sibirische Zirbelkiefer (Pinus sibirica)

Sibirische Zirbelkiefer (Pinus sibirica)

Was wäre so ein Projekt ohne ein kleines Klischè? Natürlich darf die „Königin der Taiga“ bei uns nicht fehlen, auch liebevoll „klingende Zeder Russlands“ genannt. Dabei handelt es um eine Zirbelkiefer oder Arve aus Sibirien, Pinus sibirica. Ihren geistigen Ursprung hat die „Anastasia-Bewegung“ laut den Büchern von W. Megre im fernen Sibirien, wo diese alterwürdigen Zirbelkiefern in riesigen Urwäldern zuhause sind und wo der Autor Anastasia mehrfach begegnete.

Essbare Landschaft, Mundraub, Gemeinwohlgedanke

Viel zu viel wird vom „System“ heuzutage Egoismus als Vorbild eingeredet, obwohl dies nachweislich die Menschheit ruiniert. Es geht auch anders, besser. Die Grundidee ist sehr einfach: Ernten und verschenken oder einfach einige Bereiche frei zugänglich gestalten, so kann sich jeder selbst bedienen. Dabei wird ein gewisses Verantwortungsgefühl voraus gesetzt, es soll ja jeder was abbekommen.

Zahlreiche Obstarten eignen für Sicht- und Windschutzhecken mit essbaren Früchten.

Aronia (Apfelbeere)

Zwetsche

Felsenbirne

Sanddorn

Gestalterisch können zum Beernten frei zugängliche Bereiche stets mit ins Gesamtbild einbezogen werden, etwa meterweise Wildobsthecken und kleinere Beerensträucher zum Wegrand hin vor einer Einzäunung oder (dann unter Aufsicht) in inneren Teilbereichen, wo Nussbäume oder Weinreben wild von Bäumen herunter ranken. Durch das „Fremdbeernten“ wird auch verhindert, dass ein Überschuss der eigenen Ernte vergammelt. In Kooperation mit sozialen Einrichtungen kann man hier ebenfalls viel Gutes bewirken. Bei so einer Gelegenheit kann man gleich noch praktisch mit Ideen direkt vor Ort begeistern, denn viele Einrichtungen nutzen ihr eigenes Potential für eine gewisse Selbstversorung bislang kaum aus. Auf Pflanzen(tausch)börsen kann man vermehrte Pflanzen weiter geben und, und… Es gibt genügend Möglichkeiten, mit etwas gutem Willen auf einfache Weise Impulse zu geben.

Kirschpflaume oder Myrobalane (Prunus cerasifera)

Widerstandsfähiger, offenbar auch klimawandelfester Apfelbaum-Sämling ohne jede Pflege

Brombeere

Walnuss

Klimawandel: Schütze den Boden, spare Wasser, harmonisiere E-Smog

C02 ist ein wichtiger Anzeiger für den durch Sonne und Magnetfeld verursachten Klimawandel. Denn je wärmer es ist, desto mehr entweicht das im (Meer)Wasser gebundene CO2 in die Luft.
Bei der ganzen Klimadebatte wird oft vergessen, dass es nicht um „Treibhausgase“, sondern um bessere Lebensbedingungen geht.

Beim nachhaltigen Wirtschaften ist ‚Klimaschutz‘ stets inbegriffen!

  • Jeder Baum speichert viel CO2. Seine Wurzeln speichern viel Wasser. Gerade Wildobst und Laubbäume bilden ein weit reichendes Wurzelwerk.
  • Die Humusschicht im oberen Boden speichert Wasser und bindet ebenfalls CO2 – viel mehr als ein Boden ohne intakte Humusschicht! Konventionelles Wirtschaften dagegen zerstört die Humusschicht.
  • Mischkulturen und natürliche Biotope fördern eine gesunde Humusschicht.
  • Die weitgehende Vermeidung von bewässerungsabhängigen Obstkulturen durch Sortenwahl und Kultivierungsart spart viel Wasser ein.
  • Ein relevanter und offiziell gern tot geschwiegener Faktor beim Klimawandel sind technische Eingriffe via H.A.A.R.P. und zahlreichen anderen Anlagen dieser Art, in Kombination mit den Chemtrails. Die Folgen des Stresses durch die verwendeten Frequenzen und Chemikalien sind u.a. die Schwächung der Pflanzen und des Bodenlebens, was diese wiederum anfälliger für Trockenstress und Erkrankung macht. Hier schützt eine weitreichende Harmonisierung des E-Smog. (>Link).
  • Wiederverwendung: Durch den Einsatz vieler Gebrauchtmaterialien, u.a. für die Pflanzungen, die Wasserspeicherung und Kastenbeete wird die Umwelt entlastet.
  • Frei von Weichmachern: Wenn es Kunststoff sein muss, dann langlebiges PP oder PE und frei von Weichmachern.
  • Giftfreiheit: Es wird grundsätzlich kein Gift eingesetzt, stattdessen werden die natürlichen Rahmenbedingungen zur natürlichen Ausbalancierung der Populationen von Blattläusen, Zikaden, Wühlmäusen etc. geschaffen und gefördert. Weiterhin werden bei Bedarf schonende Methoden zur gezielten Populationsregulierung eingesetzt, darunter die Anwendung homöopathischer Mittel. Somit gelangt durch die Kultivierung kein Gift in Boden und Grundwasser.

Hier möchte ich noch einen mir lieb gewonnen Satz aus der österreichischen TV-Serie „Der wilde Gärtner“ für dich da lassen:

„Es ist nicht wichtig, was du aus deinem Garten machst,
sondern, was dein Garten aus dir macht.“

Literatur, die uns auf dem Weg begleitet(e):

  • Sepp Holzer’s Permakultur | Sepp Holzer
  • Das große Handbuch Waldgarten | P. Whitefield
  • Anastasia | W. Megre , Bände 1 bis 10
  • Anastasia Gesamtindex Bände 1-10 | Kirsch / Rosemann
  • Homöopathie für Pflanzen | Christiane Maute
  • Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft – Landwirtschaftlicher Kurs | Rudolf Steiner
  • Kompost und Regenwurmzucht | M. Schulze
  • Regenwürmer – Helfer im Garten | Dr. Ralf Klinger
  • Pflanzendevas | Wolf-Dieter Storl
  • Schneckenflüstern statt Schneckenkorn | H.-P. Posavac
  • Heute schon eine Schnecke geküsst? | E. Braunroth
  • Mein Jahr im Garten | Maria Thun
  • „Paradies“ – die biologisch-dynamische Lehr- und Versuchsanstalt von Dipl. Landw. Heinz Erven | Oswald Hitschfeld
  • Meine Hochbeete | Heinz Erven
  • Das Hochbeet | B. Kleinod
  • Der Garten – Anstiftung zur Selbstversorgung | Skankara, Parratee
  • Schneckenfressende Enten im Garten halten (Mathieu Verlag Kiel)
  • Einfälle statt Abfälle: diverse Titel u.a. Sonnenenergie, Öfen aus Lehm, Windenergie, Kompostklo, umweltfreundlich waschen…
  • Handbuch für Selbstversorger | Shankara, Parvatee
  • Sichtschutz im lebendigen Garten | Erckenbrecht / Lutter
  • Der heilige Hain | C. Rätsch
  • Wildbienen – die anderen Bienen | P. Westrich
  • Mein Bienengarten | E. Schwarzer
  • Das Insektenhotel | W. R. Günzel
  • Die kleine Biogarten Praxis | M.-L. Kreuter
  • Der perfekte Biogarten | B. Flowerdew
  • Der spirituelle Garten | E. V. Visse
  • ABC des Gehölzschnitts | J.-Y.-Prat / D. Retournard
  • Der professionalle Obstbaumschnitt | Spornberger u.a.
  • Gärtnern mit der Kraft der vier Elemente | Holler / Klimpt
  • Der keltische Baumkalender | M. Viscoli
  • Heilkräuter und Zauberpflanzen | Wolf-Dieter Storl
  • Kräuterkunde | Wolf-Dieter Storl
  • Essbare Wildpflanzen | Fleischhauer / Guthmann / Spiegelberger
  • Der Komos Heilpflanzenführer | Schönfelder
  • Delikatessen am Wegesrand | Klemme / Holtermann
  • Delikatessen am Wiesenrand | Klemme / Holtermann
  • Delikatessen am Waldrand | Klemme / Holtermann
  • Kräuter-Rezeptbuch | S. Hirsch
  • diverse Bestimmungsbücher zu Insekten und Pilzen
  • Cool it! von Björn Lomborg

Dieser Beitrag hat mehrere Abschnitte:

Aufteilung und Nutzung

Kulturbereich

Die Fläche ist teilweise eingezäunt und wird innerhalb der Eingrenzung von uns gemischt bewirtschaftet:  Obstbäume,  Wein- und Brombeergestänge, Kastenbeete und Blumen- und Kräuterbeete wechseln sich ab mit Windschutzhecken, Senken und Hügelbeeten. Der Zaun selbst ist teilweise selbst Erntezaun – da gedeihen Hopfen, Wein und Brombeere und bilden nach außen hin zum Teil dichte Schutzhecken. Diese Hecken sind Teil des bereits erwähnten Mundraub-Konzepts.

Wildbereiche

Der nicht eingezäunte Bereich wird etwa zur Hälfte – diese lieg hinter dem Kulturbereich – meist nur einmalig mit Bäumen und Sträuchern gepflanzt und damit die bereits vorhandene Vegetation durch mehr Artenfielfalt aufgewertet sowie die Windschutzfunktion insgesamt verbessert. In diesem Teil finden sich auch scheurere Tiere wie der Dachs und des brütet hier mit Vorliebe der Fasan.
Die andere Häflte liegt weiter vorn, neben dem Kulturbereich und wird nach dem Zupflanzen von Nussbäumen, Obst und Wildobst künftig extensiv durch Mensch und Tier gleichermaßen beerntet, bleibt insgesamt naturbelassene Mischkultur mit geringer Pflege. Die Wiese dort wird nur selten und dann nur partiell gemäht, mit dem Ziel die Artenvielfalt zu erhöhen, besonders im Hinblick auf Blühkräuter und -stauden für Insekten.

Hinter einem der Obsthaine entsteht ein wilder Bereich aus Hecken, Laub- und Nadelhölzern

Auf der anderen Seite wird ebenfalls Natur wachsen gelassen, dort sind einige Einpflanzungen von Streuobst ein geplant

Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft

Grundsätzlich lege ich großen Wert auf naturbelassene Ecken und chemiefreies Arbeiten. Anfangs gab es Ausnahmen mit möglichst schadarmen Spritzungen, wie bei heftigem Befall durch die Kräuselkrankheit am Pfirsich.  Bei Neuzugängen, die noch nicht an den Standort angepasst sind und wo noch keine Unterpflanzungen wirken können, kann das auch heute noch sinnvoll sein.
Mit der Zeit habe ich gelernt, erst einmal in Ruhe zu hinterfragen und zu beobachten, hinein zu fühlen und nicht gleich mit der Kavallerie daher zu kommen, sollte es eine „Plage“ geben. Meist genügt ein gezielter und kurzzeitiger Eingriff an wenigen Pflanzen mit einem hömöopathischen Mittel, einer Kräuterjauche oder eine andere, sanfte Behandlung.
Wie schon beschrieben, setze ich bei Wildverbissdruck inzwischen konsequent auf mechanisches Abschirmen. Und droht ein Wühlmausschaden, setze ich auf Akustische Abwehr und die Förderung natürlicher ‚Fressfeinde‘.

Eine Bewässerung findet nur im Kulturbereich, bei Bedarf und sehr sparsam statt. Es wird viel kompostiert, gemulcht und überhaupt anfallendes Naturmaterial möglichst vor Ort weiter verwendet. Nötige Einrichtung, Werkzeuge und Baumaterial werden, wenn möglich und sinnvoll, gebraucht oder „upcycled“ verwendet. So steht manches Hochbeet auch nach Jahren noch immer funktionstüchtig und besteht dabei aus uralten Wellplatten aus der DDR-Zeit. Und Schwiegerpapas guter, alter Spaten ist heute noch deutlich besser als der aus dem Baumarkt.

Der Astschnitt links wird für den Verbissschutz an Pflanzungen im Wildbereich genutzt.

In meiner kleinen Baumschule ziehe ich Sträucher und Bäume auf. Ein Teil wird im Wildbereich ausgepflanzt.

Weiden und Haseln bilden mit der Zeit eine Grundlage für eigene Flechtmatten und Flechtware. Nadelbäume bieten später Weihnachtsschmuck und Anfeuerholz. Der Bestand an selbst vermehrten einjährigen und mehrjährigen Pflanzen steigt weiter an. Es werden Nützlinge gefördert wo es geht und entsprechende Lebensräume geschaffen – siehe: Leitbilder -> Permakultur.

Ein Teil zu dicht stehender Bäume wird herunter geschnitten oder ab und zu ganz heraus genommen. Das anfallende Schnittmaterial findet direkt vor Ort Verwendung, etwa für Zaunreparaturen, für Totholz-Hecken oder um Neupflanzungen vor Wildverbiss zu schützen. Dickeres Holz und Wurzeln findet sich auch in Totholzhaufen zur Schaffung weiterer Kleinbiotope wieder. Die Nutzung als Brennholz ist derzeit eher eine Ausnahme.

Zu groß ausufernde Brombeerhecken werden zurück geschnitten, solche an nicht erwünschten Stellen entfernt.
Mäuse und Vögel verbreiten viele Samen, was für die Biotopentstehung oftmals hilfreich ist, doch nicht immer. Aufgefundene Neophyten, die sich unkontrolliert vermehren könnten, werden entfernt.

Gartenteich

Gleich zu Anfang wurde im Herzen des Kulturbereichs ein kleiner, fischfreier Gartenteich angelegt und dabei das Konzept eines Naturteichs umgesetzt: Leicht zugängliche Ufer für Kleintiere, artenreiche Wasser- und Randbepflanzung,  teiloffene Wasserfläche. Nahe Sträucher und Hecken bieten Unterschlupfmöglichkeiten und schützende Anflugplätze für Singvögel.

Seitdem und natürlich auch durch die Schaffung vieler weiterer Kleinbiotope explodierte geradezu die Artenvielfalt und Jahr für Jahr kommen immer noch neue Arten dazu. Auch die Windschutzpflanzungen von vor 8-10 Jahren bewirken inzwischen viel.

Am Teich tummeln sich neben Groß- und Kleinlibellen, Geldbrandkäfern und unzähligen Wild- und Honigbienen ab und zu auch junge Ringelnattern. Ein Stockenten-Päärchen  beehrt uns Jahr für Jahr und schenkt uns niedliche Kükenfotos, die unsere Wildkameras einfangen.  Manchmal steht ein Reiher vor dem Teich, der aber nie lange bleibt.

 

Algensammeln für  direkte Biodüngung oder als Kompostbeigabe

Erdkröten verstecken sich tagsüber gern

Eine ganz junge Erdkröte auf ihrem Weg in ein neues Leben

In den ersten Wintern fror der Teich ordentlich ein.

Entenfamilie

Jungfasane

Plattbauch, eine Großlibelle

Eine Kleinlibelle im Giersch, der am Teichrand wächst

10 Jahre Transformation

Durch unser Engagement konnten wir so seit 2009 aus dem einst öden Stückchen „Brandenburger Queckensteppe“ zahlreiche Biotope mit wachsender Artenvielfalt, nachhaltig bewirtschaftete Kulturbereiche sowie einen sich selbst weitgehend überlassenen Wildbereich mit wachsender Artenvielfalt schaffen.

 

Dieser Beitrag hat mehrere Abschnitte:
weiter zu Naturprojekt Oase Goldammer Teil 2

 

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