Certosan Verbissschutz-Mittel: enttäuschendes Fazit

- zuletzt geändert am 8.Juli 2020

Seit den ersten und viel versprechenden Erfahrungen mit Certosan habe ich kürzlich unsere Pflanzungen begutachtet.

Leider sind derart viele, erst im Frühjahr besprühte Bäumchen komplett tot genagt, dass ich mein anfängliches Lob das Verbissschutzmittel wieder zurück nehmen muss. Die Sprühungen fanden wie 2015 bei trockenem, mildem und wenig windigem Wetter statt. Erwischt hat es Kiefern, Pfirsich, Ahorn und andere. Die Schäden sehen nach Maus, Kaninchen/Hase, Reh und Wildschwein aus. Das Certosan hat also erst gegen alles und dann gegen nichts mehr gewirkt. Hallo, Lernaufgabe?! :)

Das Certosan hat über die beiden Testjahre also letztlich nicht den erhofften Nutzen gezeigt und ich bin, siehe der andere Beitrag von heute, zum mechanischen Schutz mit dorniger Hecke wie Brombeere als Mittel der Wahl übergegangen.

Möglicherweise ist das Rezept von Sepp Holzer mit Buchenteer und Rinderdung wirkungsvoll genug, doch ich bleibe vorerst sicherlich beim Brombeer-Rezept gegen Wildverbiss :).

Mein Fazit: Certosan ist als Verbissschutz nicht sicher.

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