Es fährt ein Zug nach nirgendwo

- zuletzt geändert am 10.August 2020

Den Beitrag kannst du als mein Fazit aus den Monaten der Beobachtung und inneren Prozesse betrachten: Wie im Innen, so im Außen.

Still und allein, doch nicht einsam sitze ich auf dem Bahnsteig. Bis auf ein Gleis, das vom Bahnsteig entfernt ist, sind alle anderen Gleise schon lange defekt. Ich schaue in die dunkle Leere. Lausche in die Stille. Ein Bühnenstück erscheint, fast vergessen, wie aus einem fernen Traum und doch so vertraut. Der Vorhang fällt. Wieder Stille.
Wie aus dem Nichts, ein Zug fährt auf dem einzigen Gleis in den Bahnhof ein und schiebt grelles Licht vor sich her. Er verringert die Fahrt für die Durchfahrt. In jedem Abteil, nicht wie früher dicht gedrängt, auf Abstand stehen verstörte Gestalten. Einer deutet auf mich. Ich kann nur seine Augen sehen, der Rest ist verborgen. Gehetzte und doch kraftlose Augen suchen nach einem Ziel, durchdringen mich. Sie finden keinen Halt.
Die Insassen bekommen in ihrem Tun kaum mit, dass der Zug wieder an Fahrt aufnimmt und Augenblicke später in der Ferne Funken auf den Schienen schlägt. Die Stille ruft mich wieder.

So fühlt es sich für mich etwa an, wenn ich die Bühne der Pandemie-Auswüchse und ihre Macher und Mitmacher betrachte. Fremdartig, Andersweltler. Do dicht im Raum nebeneinander und doch Äonen voneinander entfernt: „Tun Sie das Ihre, aber mich lassen Sie aus!“.


Der Showndown der Maskenanbeter

Du sollst gehorchen.
Du sollst deine Freiheit aufgeben.
Du sollst eine Maske tragen.
Du sollst Abstand halten.
Du sollst deinen Nächsten
fürchten wie dich selbst.
Du sollst dich schuldig fühlen.
Du sollst die Anderen bestrafen…

Eine Maske verheißt Gefahr, löst Angst aus. Angst und Maske bilden ein effektives Paar. Wer mit Angst herrschen will, muss sich schließlich samt seiner Absichten verstecken und damit die dafür getragene Maske nicht auffällt, sollen einfach alle anderen auch Masken tragen.

Gestern fiel es mir wie Schuppen von den Augen. MAYA. Das Ende der Zeit und der Macht der Illusionen. Das Ende der Maskerade. Das Ende der Angst?

Und was könnten jene Kräfte, die für ihren Herrschaftsanspruch so unbedingt dieses Maskenspiel, das Verstecken und Verstellen brauchen, wohl angesichts der umfassenden und unumkehrbaren Veränderungen im kollektiven Bewusstsein tun? Sie versuchen, um jeden Preis festzuhalten. Dafür ist keine Lüge zu grob ersonnen, keine Gewalt zu grässlich, keine Darbietung zu lächerlich. Hauptsache, es wird Angst geschürt. Sie hören einfach den Knall nicht, wie es so schön heißt.
Bizarrerweise ist diese „Neue Realität“ oder das „neue Normal“, die man uns als alternativlos verkaufen will, das exakte Gegenteil davon, nämlich weder neu noch alternativlos. Es ist eher ein alter Wein in neuen Schläuchen oder, wenn man so will, alte Angst in neuen Feindbildern. 2020 ist ein „neuartiges Virus“ eben die arme Sau, die durchs Dorf gehetzt wird. Zum Glück ist man immun, sowie man aus dem Zug raus ist.

Die Frage ist für mich derzeit, wie das Wettrennen weiter geht. Je mehr Menschen aus der Angst in die Lebensfreude (zurück) gehen, desto weniger Energie hat ein System, welches nur durch Angst und Gefügigkeitmachen aufrecht erhalten werden kann. Je weniger die Angstpolitik greift, je aggressiver werden ihre Spielemacher jedoch vorgehen, ihnen bleibt gar keine Aternative zum Verlassen des Zuges. Doch dafür muss der Mut aufgebracht werden, den Zug zum Stoppen zu bringen. Oder sie springen aus dem fahrenden Zug. Beides ist nicht ungefährlich. Die Notbremse ist dann wohl doch die leichtere Variante. So oder so, man kann die Maske nicht mitnehmen. Die Entscheidung auszusteigen ist final und man wird von jedem gesehen. Nicht jeder findet schon jetzt den Mut dazu. Morgen vielleicht. Wenn der Zug dann noch nicht entgleist ist…

Das ist nicht das, was ich will und wohl auch nicht was du willst. Wir sind schon ausgestiegen und ich wünsche jedem, der noch mitfährt, aus tiefstem Herzen den wunderbaren Moment der Entscheidung: „Stopp, ich steig aus!“.

Nach dem Mut folgt stets ein Wandel. Und neue Türen, weit geöffnet, werden sichtbar. Der Weg mag dabei gewunden sein und nicht geradlinig.
Eine Welt im friedlichen Miteinander ist absolut möglich, jedoch nicht sicher. Viele Menschen sind noch im Zug und suchen nach Schuldigen für ihre Angst und den Mangel an Mut. Am liebsten zeigen sie eben auf die Anderen, da draußen, in Freiheit. Die müssen ja schuld sein. Regelbrecher. Pandemieleugner. Omimörder. Sozialsäue. Eing’sperrt gehör’n die.

Allzu schnell ist man mit einem Urteil bei der Hand und hat vergessen, dass man auch in diesem Zug saß. Es mag sich wie eine kleine Ewigkeit anfühlen und war doch erst vor einem Moment, vom Kreislauf der Seele aus betrachtet. Ich übe mich weiter in Güte und in der Liebe, denn jeder Versuch, noch einmal einzusteigen – und sei es nur gedanklich – schließt mich unweigerlich kurz, entlädt mich, raubt mir die Kraft. Die letzten Monate haben mir das noch einmal eindringlich gezeigt.
Die so lange Zeit gewohnte Pufferzone der Bequemlichkeiten und Ausreden wurde restlos still gelegt. Auch ich muss mich 100%ig entscheiden. Was will ich? Und überhaupt, wer will hier was wollen, also wer bin ich?

Dann die Beziehungen im Außen. Harmonie braucht Klarheit, sonst kann man nicht wählen, was wozu und wer zu wem passt, in Harmonie miteinander schwingt und singt, tanzt und lacht, fliegt und siegt. Und manchmal fühlt es sich so an, als ob man in einen Abgrund stürzt statt aufzusteigen. Das macht nichts, denn hier hat man auch eine Freiheit. Denn wer in einen Abgrund stürzt, hat nichts zu verlieren und kann ruhig versuchen zu fliegen. Und wer weiß schon, was dann kommt.

Früher oder später gehen dem alten Spiel so viele Spieler aus, dass seine Matrix quasi implodiert. Denn ohne die nötige Energie kann keine Struktur aufrecht erhalten werden.

Das beginnt im eigenen inneren Kosmos, der im Außen heftig getriggert werden kann. So erging es mir jedenfalls vor einigen Wochen, nachdem ich den weltlichen Themen weitgehend den Rücken zugewandt hatte. „Geht mich jetzt mal nichts an“ – Pustekuchen. Die eigentlichen Themen, also was auf der Metaebene angesagt ist, lassen sich nicht aussperren und finden Wege.
So kam es, dass ich im Garten meinen Spiegel des inneren Prozesses fand. Ob es das Wetter, die Wühlmaus oder die darauf folgende Ameisen- und Blattlausinvasion war, allesamt waren sie nur darauf aus, mich fertig zu machen. Einer folgte dem anderen, die reinste Verschwörung. Auch die Angst um eine funktionierende Selbstversorgung kann einen fix und fertig machen. Dabei ist diese Angst ebenso wenig real begründet wie andere Ängste, da ihre ganze Macht nur auf Verstandes-Projektionen beruht.  Diese eigenen sich aber nicht dazu, das Leben zu beschreiben, ebenso wenig das Klima oder eine „Pandemiegefahr“.

Wo wir bei Projektionen sind: Dr. Lanka beschreibt, wie die ganze Viren-Religion genau funktioniert. Es lohnt sich sicher, da mal rein zu lesen. Auch die Express Zeitung hat dazu etwas veröffentlicht.

  • Express Zeitung: „Corona-Hysterie ohne Beweise – Die WHO als Wiederholungstäter“ >>Link
  • „Fehldeutung Virus Teil II“ von Dr. Lanka >>Link

Es wird darin eine Menge klar gestellt. Doch man muss gar nicht so ein Them wählen, um Klarheit zu erlangen. Es genügt das bisherige, eigene Leben vollkommen. Erfahrungen, Wahrnehmungen, Emotionen, Entscheidungen, Konsequenzen und wieder Erfahrungen…

Im Moment sortiere ich auch in meinem Beruf einiges neu, prüfe, lasse los, richte aus, fokussiere. Eniges davon kannst du beispielsweise im neuen Artikel über MSQ und Erdheilung nachlesen und natürlich darf die genannte Wühlmaus auch nicht fehlen ;).

Wir sehen uns …

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