Leuchtende Tage

- zuletzt geändert am 14.Juli 2018
Neuer Friedhof in Potsdam (Foto: Anja)

Neuer Friedhof in Potsdam (Foto: Anja)

Es ist irgendwie witzig, dass ich nach den letzten Wochen ausgerechnet heute, an meinem 44. Geburtstag, diesen Artikel überarbeite und online stelle. Danach geht es raus in die Natur, den Tag genießen.

Anfang Juli 2018: Das Jahr verlief bisher so verheißungsvoll und nervtötend, wie es begann.

Die Welt versucht uns scheinbar weiterhin und permanent in einen Abwärts-Strudel hinab zu ziehen und triggert dabei gnadenlos alles in uns an, was noch aufzuarbeiten ist. Die Zeit eilt wohl nicht nur den globalen Friedenssaboteueren davon, auch den Schöpfungsplanern. Auch ohne das Einbeziehen kosmischer und planetarer Energien ist das unübersehbar geworden.

Das Konzept der Atmenpausen zwischen den Krisen wurde verworfen, atemlos geht es von Runde zu Runde. Die Kraftreserven sind nicht einmal mehr halbwegs aufgefüllt und es geht weiter, mit immer wieder gesteigerter Intensität.
Hinter den scheinbaren Hindernissen und Einbrüchen in die gewohnte Tagesordnung scheinen sich wichtige Lernaufgaben und Aufforderungen zu Mut und neuer Denkart zu verstecken. Dort liegt dann auch jedes Mal die Lösung. Hinterher schien es ganz leicht gewesen zu sein und die Frage taucht auf: Wozu waren all die Sorgen gut? Doch im Sturm sieht man den Horizont nicht.

Geht es nur Hochsensiblen1 (kurz: HSPler) so? Bestimmt nicht, nur spürt man es sicherlich deutlicher, macht sich eh viel mehr Gedanken, als es gesund ist, und durch die quasi aufgedrückte Mitarbeit an emotionalen Energien und Mustern für die Mitmenschen ist man schneller ausgebrannter als „Normale“. Das ist keine Wertung, aber wir sind bei weitem nicht alle gleich, weder in unseren Träumen, an Fähigkeiten noch an Optionen. Manches kann man sich aussuchen und manches eben nicht.
2018: Ein Drahtseilakt auf Stacheldraht, barfuß und inmitten von Böen. Jeder Meter wird zu einem Kilometer, und mit der Erschwerniss steigt auch der Gewinn – sofern man ankommt. Da hört man glatt auf zu glauben, bei der Trennung von  Korn und Spreu gehöre man zum Korn. Aber egal, man gibt sein Bestes und irgendwen (Gott, Universum, Mr. Spock…) wird das schon interessieren. Richtig. RICHTIG?!

In alter Denkart finde ich es gespenstisch und nervend, in neuer Denkart atemberaubend und lobenswert. Denn wie perfekt alles ineinander verwoben ist – was erst hinterher sich Stück für Stück dem Schleiher enthebt, kann einem die Sprache verschlagen und gleichzeitig zum Lachen und Weinen bringen.

Intensivität. Die hat in allen Facetten weiter zugenommen, im Dunkel wie im Licht. Ja, das schreibe und sage ich seit 2012 schon, ich weiß, doch es ist eben so. Das jedenfalls ist diese Zeit der Transformation für mich geworden, sofern ich definieren soll: Intensitätszunahme in allem. Ohne Wertung, ohne Verprechungen und ohne Garantien.

Das morphische Feld und die Sache mit der „kritischen Masse“

Wissenschaftliche Erkenntnisse und spirituelle Botschaften verkünden: Wenn es eine kritische Masse gibt, die einen bestimmten Glaubenssatz oder eine Erkenntnis teilt, springt dies über auf viele Menschen oder sogar auf die gesamte Menschheit. Das passiert auch im Tierreich und ist eine sehr faszinierende Sache. Nur gibt es da einen Haken und der ist nicht klein.
Denn die Tatsache, dass wir alle miteinander vebunden sind und die „Masse“ durchaus durch einen Impuls in eine neue Richtung gehen kann, kann dazu verleiten zu glauben, die Tür geht nur in eine Richtung auf und dahinter wartet stets die Verheißung auf eine bessere Welt.

Ein Sprichwort besagt, die Hoffnung stirbt zuletzt. Ein anderes besagt, im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer.

Die Wahrheit ist, wir sind im Krieg oder Kampf. Im Krieg um Erkenntniss, die uns entweder befreien oder verdammen wird. Denn Altes lässt nie friedlich los und Geburt wird von Schmerzen begleitet. Vielleicht ist es das letzte Mal, es würde mich sehr freuen.

Während einige von uns sich aktiv für die Befreiung einsetzen, arbeiten andere vehement für die Verdammnis. Die Masse schaut weiterhin zu und geht in die Richtung des Dominierenden. Daran hat sich meiner Beobachtung nach auch seit 2012 nichts geändert und es ist wohl auch okay so, da waren Erwartungshaltungen meinerseits ein Fallstrick.

Bei aller Kenntnis über die Mechanismen des unterdrückenden Systems bleibt es meist doch bei Zugeständnissen im Kreise von Familie und Freunden, öffentlich wird dazu weiterhin fast ausnahmslos geschwiegen.
Anders erlebe ich als Aktiver jedoch den Gegenwind aus dem Lager der Feinde der Freiheit und Wahrheit. Wo ich wieder bei der Tür zum morphischen Feld bin. Denn leider vergisst man allzuschnell über den Wunsch, diese Tür zu durchschreiten, das, was aus ihr heraustreten und in die eigene Welt eindringen kann.

Diese Tür schwingt in beide Richtungen

Beispiel: Du hast eine Idee, die sich deutlich vom Massenbewusstsein abhebt und gehst die Sache an. Erste Erfolge zeigen dir, das ist ein guter Weg. Dann machst du den Fehler, jemandem davon zu erzählen. Jemanden, der, ob er sich dessen bewusst ist oder nicht, dich in dieser neuen Größe, in diesem Urvertrauen nicht erträgt. Weil er sich selbst so (noch) nicht sehen kann. Und schwupps gelingt nichts mehr, die Welt bringt dich ab vom Weg. Das geschieht durch durch unversehbare Geldprobleme, einen Unfall, Todesfall oder sonstwas – mal subtil und mal wie ein Kanonengewitter. Das Ziel: Dich handungsunfähig machen, zurück ins alte Leben zwingen.
Oder du hast eine neue Stufe der Selbstheilung initiiert. Voller Freude über die ersten Erfolge berichtest du Anderen darüber und es geht weiter wie beschrieben. Glückwunsch, deine informative Verbindung zu deinen Mitmenschen hat dich gerade deine neu aufgerichteten Flügel gekostet. Zum Glück wachsen sie langsam wieder nach und du hast eine wichtige Lektion hoffentlich gelernt.

Also wenn du das kennst mit dem seltsamen und nicht erklärbaren Scheitern auf deinem Weg, dann Glückwunsch, du hast das morphische Feld aktiviert und die Tür zu früh und zu weit aufgestoßen. Denn Masse gegen Klasse gewinnt immer dann, wenn ein Traum nur geflüstert werden darf, bis er gewachsen, gefestigt und weit genug materialisiert ist, um in dieser Welt zu bestehen. Ist man clever, macht man seine Idee nur teilsweise öffentlich, etwa um finanziell Hilfe zu erhalten (Crowdfounding wäre ein Beispiel). Genial wäre es, die Botschaft so zu gestalten, dass sie jeder komplett erhalten, aber seinem Wesen nach begreifen kann. So lesen sich die Bücher von W. Megre beispielsweise für mich, aber auch andere: Die Wahrheit offenbart sich Schicht für Schicht.

Die größte Macht über das eigene Leben hat, was oder wen man bewusst oder unbewusst selbst wählt. Auch eine nicht kundgetane Verweigerung kann als Erlaubnis wirken. Nicht gezogene Grenzen können als Einladung missinterpretiert werden und schon wird der Himmel zur Hölle. Korrektur-Priorität: Alpha. Ziehe deine Grenzen und nimm deinen Raum ein!

Der hellste Stern

Es heißt, jeder Verlust macht Platz frei für Neues. Manchmal spürt man den Verlust nicht sofort, man braucht Zeit, um den Schleiher vergangener Tage weg zu wehen. Und wer wählt dies schon freiwillig aus, wo doch jede tiefe Veränderung mit ebenso tiefem Schmerz einher geht? Ich ganz sicher nicht. Doch das Leben lehrt einen, es jeden Tag zu umarmen, auch im Schmerz. Denn es ist schneller vorbei als man denken will und schon steht der nächste, unwiderufliche Abschied vor der Tür. Und wie hell dieser Stern war oder hätte sein können, wird einem dann erst bewusst.

Leb wohl, kleine (Halb-)Schwester und möge dein Weg dich in ein lichteres Leben führen, als es das letzte war.

 

Leuchtende Tage.
Nicht weinen, dass sie vorüber.
Lachen, dass sie gewesen.
(Kunfuzius)

 

)1 Hochsensible oder kurz: HSPler (ich nenne ich sie auch Empathen) sind Menschen mit besonderer Verbindung zum Feinstofflichen. Ihre Wahrnehmung ist weniger abgegrenzt vom Außen als bei normalen Menschen. Das führt u.a. dazu, sich die Emotionen von Mitmenschen ungewollt einzufangen, wodurch man verrückt wird oder auch geistheilerisch arbeiten kann (auch Erdheilung, Geomantie u.v.m. gehören dazu). Alternativ lernt man abzuschirmen. Sich unter Menschen aufzuhalten ist für HSPler sehr anstrengend, bis sie das Abschirmen beherrschen. Als HSPler ist man den negativen Gedankenformen von Mitmenschen stark ausgeliefert, entsprechend schwer ist es zu lernen und Vertrauenswürdige zu finden. Doch der Lohn wiederum für das Gelingen ist sehr hoch. Astrale Angriffe – besonders nachts oder wenn sie bereits geschwächt sind – auf HSPler sind häufig und sehr heftig, können das Alltagsleben stark beeinträchtigen. Wiederum ist ihre manifestierende Kraft auch sehr hoch. HSPler sind ein relevantes Angriffsziel der Verfechter des alten Systems, welches ihnen kaum Chancen zur Entfaltung bietet, sie im Gegenteil behindert wo es nur kann.  HSPler sind auch die größte Hoffnung auf eine bessere Welt, denn sie tragen die Kraft der Schöpfung im Herzen. Sie wissen was wahr ist, ohne Fakten kennen zu müssen – sie FÜHLEN / WISSEN es und müssen es nicht denken / verstehen. Genau davor haben die Noch-Machthaber so große Angst, da sie mit Täuschung und Angst arbeiten. Mehr kannst du u.a. im Buch „Berufung für Hochsensible“ lesen, es gibt zahlreiche weitere Büchter zu dem Thema und im Grunde erschließt sich aus wirklich jedem ehrlichen Buch, in dem es um die Verbindung zur Natur geht, Wissen dazu.

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