Tag Archives: Jiaogulan

Jiaogulan – Kraut der Unsterblichkeit

- zuletzt geändert am 8.Juli 2020

Dieses wunderbare Heilpflanze entdeckte ich noch vor unserem Blogstart 2012, als es noch „Sieben Sterngedanken“ hieß. Irgendwie ging der Beitrag beim Umzug leider verloren und nun, nachdem wir am letzten Wochenende mit dem Setzen weiterer Frühblüherknollen diese sehr arbeitsintensive Gartensaison „offiziell beendet“ haben, gibt es ihn nun neu.

Die ursprünglich aus dem südlichen China stammende, wild wachsende und auch angebaute Heilpflanze „Jiaogulan“ wird wegen ihrer Wirkungsweise auch Kraut der Unsterblichkeit“ genannt. Mit dem wissenschaftlichen Namen Gynostemma pentaphyllum versehen, wird der Jiaogulan der Pflanzenfamilie der Kürbisgewächse zugeordnet.

Die Verwandschaft kann man gut erkennen, vor allem dann, wenn der Jiaogulan sich frei ausbreiten kann. Dann nämlich rankt er kürbisartig am und nahe über dem Boden und findet mit seinen Ranken praktisch überall Halt. Allerdings klettert er freiweillig nicht sehr hoch, dazu muss man ihn führen.

In China ist der Jiaogulan seit dem Mittelalter als Heilpflanze bekannt. Bereits vorher dokumentiert, doch eher als Nahrungspflanze empfohlen, hielt die Heilpfanze erst vor einigen Jahren Einzug in die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Grund dafür ist laut Quellen, dass die TCM aus Zentralchina stammt und der Jiaogulan, der dort erst Einzug hielt, lange Zeit nicht gebührend berücksichtigt wurde.
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Homöopathie im Garten: Feldversuche, aktueller Stand

- zuletzt geändert am 31.Juli 2020

Homöopathie im Garten

Giftfrei im Garten zu arbeiten ist für mich beinahe selbstverständlich und ich setze etwas härtere Mittel wirklich nur ganz selten ein, wie etwa beim Pfirsich (Details weiter unten). Selbst und biologische Gifte sind und bleiben Gifte. Es gibt zum Glück einen anderen, sanfteren und vollkommen giftfreien Weg, im Garten lenkend und korrigierend einzuwirken. Dabei ist Korrektur eigentlich nur nötig, wenn durch Kulturfehler Pflanzen bereits geschwächt sind. So steht es wohl in jedem vernünftigen Lehrbuch. Doch manchmal ist das nicht so einfach und durch Wetterextreme wie die Trockenheit und Hitze dieses Jahr oder auch unfreiwiligge Fehler können Schwächungen hervorrufen, die nur vorrübergehend sein können. Hier kann neben allgemeinen Maßnahmen die Homöopathie im Garten sinnvoll sein.

Seit letztem Jahr führte ich Dutzende Versuche zur Behandlung mit homöopathischen Mitteln im Garten und auf dem Fensterbrett durch, wobei ich bisher ausschließlich klassische Mittel, also Globuli nehme.

Auf diese Idee kam ich über Britta Maria (Klangraum Freiamt) und das Buch von Christiane Maute: Homöopathie im Garten. Seitdem notiere ich für wichtige Versuche im Gartentagebuch, um den Überblick zu behalten. In diesem Beitrag gebe ich dir, ergänzend zum ersten Beitrag dazu, einen Überblick über einige Versuche.

Übersicht über die Versuche mit der Homöopathie
an Pflanzen im Garten und an Zimmerpflanzen:

  • Ameisen, mit Blattlauskolonie an Pflanze und Ameisennest
  • Blattläuse an Pflanzen, auf Fensterbrett, im Büro und im Garten
  • Schnecken an Jiaogulan und Radieschen
  • Tomate und Tomatenfäule
  • Pfirsich und Kräuselkrankheit
  • Birne und Gitterrost
  • Apfel und Echter Mehltau weiter lesen →

Homöopathie im Garten – Schnecken, Ameisen, Blattläuse u.a.

- zuletzt geändert am 31.Juli 2020

Über die Homöopathie bei Pflanzen und Christiane Mautes fantastisches Buch „Homöopathie bei Pflanzen“ habe ich bereits berichtet und seit einiger Zeit weite ich meine Versuche auch auf „Schädlinge“ wie Blattläuse, Ameisen und Nacktschnecken aus. weiter lesen →