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Vom Mut zu tadeln und von der Freude zu loben

- zuletzt geändert am 8.Juli 2020
Werder, Landschaft nach Schneefall im Januar

Werder, Landschaft nach Schneefall im Januar (Foto: Anja)

Schnee, endlich Schnee! So sieht ein Winter aus.

Vielleicht ist es dir auch schon aufgefallen: Das meist zitierte kosmische Gesetz ist das der Anziehung oder Resonanz. Es ist meiner Meinung nach nicht das einzige, vielleicht derzeit jedoch bedeutendste kosmische Gesetz für die gegenwärtige Phase dieser Menschheit. Meint es doch: Im Innen wie im Außen, und es sind gerade „gesellschaftliche Zustände“ im Außen, die uns im Inneren bewegen und Prozesse anstoßen.

Das bedeutet für mich, dass ich, um überhaupt eine neue und damit lösungsgeeignete Perspektive auf ein zu lösendes Problem bekomme, eben das Thema loslassen muss, das ich bearbeiten will. Castaneda beschrieb einmal eine Situation, in der man jemanden am besten helfen kann, wenn einem dessen Wohlergehen nicht wirklich wichtig ist. Ich denke, da liegt eine brauchbare Parallele. Denn je befangener man selbst ist, desto mehr fließen (unbewusst) eigene Projektionen mit ein.
Für meinen Verstand ist das recht widersprüchlich, der nur durch Bezug, Vergleich, Beziehung zweier Positionen im Alltagsbewusstsein oder Wachzustand arbeitet. Ergo kann der Wachzustand nicht das richtige Spielfeld für neue Impulse, für kreatives Denken sein. Darum sind (politische) Debatten zwangsläufig auch so ermüdend.

Lösungen kommen über Eingebung, Inspiration, deren Quelle außerhalb des normalen Wachzustands liegt. Es wundert nicht, dass bedeutende Erfinder und Künstler, also Kreative, meist als hoch sensibel galten und gelten. Selten findet man sie in der Masse, selten in Debatten. Zu sensibel ist ihr Innenleben und zu wichtig der „Draht nach oben“, als dass man diesen mit zu viel unruhigem und störendem Unrat überdecken mag.

Doch was hat das mit dem Titel des Beitrags zu tun? weiter lesen →