Tag Archives: Wildobst

Hundsrose: neue Wildobst-Hecken

- zuletzt geändert am 19.Januar 2020

Die Hundsrose erfreut mit Blüten und  gesunden Hagebutten

Es ist abseits des „menschengemachten Klimawandels“ nicht so neu, dass es im Januar um die 10 Grad oder auch etwas mehr sind. In diesen Jahren hingegen kommt zur Temperatur die weiter steigende kosmische Energie dazu, was manche Pflanze schon mal etwas übermütig werden lässt – oder eben manchen Gärtner.

Nachdem ich im sehr späten Herbst 18 noch schnell einige Hundsrosenstecklinge schnitt und steckte und diese eifrig im zeitigen Folgefrühjahr austrieben, versuche ich es nun noch extremer: Stecklingssetzen im Januar. Yay!

Die heimische Hundsrose bekommt im späten Frühling weiße, duftende Blüten. Die urgesunden Hagebutten, die viele Menschen besonders im Winter schätzen, sind ab September reif. Ein Teil bleibt über den Winter hängen und bietet vielen Vögeln wertvolles Futter.

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Bestäubung der Obstbäume fördern

- zuletzt geändert am 15.April 2019
Wildbiene (Rostrote Mauerbiene?) auf Nashibirnenblüte

Wildbiene (Rostrote Mauerbiene?) auf Nashibirnenblüte

Die Bestäubung von Obstbäumen ist nicht nur von Blüten besuchenden Bienen und anderen Insekten abhängig. Weitere Faktoren wie Blütezeit und Temperatur oder die Anwesenheit von Befruchtersorten können wichtig sein.

Das heutige Pieselwetter zwingt mich geradezu, mal keine Gartenarbeiten zu verrichten und ich nutze die Pause zum Sichten von Fotomaterial und möglichen Themen für unser Blog, das ich in letzter Zeit etwas vernachlässigt hatte.

Alte und neue Sorten
Bei meinen Rundgängen und Besuchen in anderen Gärten sehe ich neben alten Sorten auch immer mehr neuere Züchtungen von Obstbäumen. In kleineren Gärten und selbstverständlich auf Terrassen und in Vorgärten ist für alte Sorten meist kein Platz vorhanden und/oder der Gärtner traut sich den bei alten Sorten dringend notwendigen Formschnitt nicht zu. Neuere Sorten, allen voran die in Säulen- und Spalierform oder gar im Kübel, brauchen weit weniger Platz, doch dafür umso mehr gärtnerische Zuwendung. Die kommt nicht nur bei Wässerung und Düngung zum Tragen. Die Befruchtung, auf die man besonders in intakten Biotopen (sprich: größeren Gärten mit genügend Wildecken und Nistmöglichkeiten für Wildbienen) i.d.R. gar nicht achten muss, ist hier ein großes Thema. Weiterhin sind Fressfeinde der Schädlinge nur in intakten Biotopen ausreichend vorhanden, auf Terrasse und im kleinen Garten muss man selbst regulieren. weiter lesen →