Zähne wachsen auch zum dritten Mal nach: …

- zuletzt geändert am 8.Januar 2016

… ‚Verfall der Zähne – Ausdruck der Oberflächlichkeit unserer Zeit?‘

Aus dem Likamundi Newsletter Nr.23

„…Immer häufiger beobachtet man den beginnenden Verfall der Zähne schon von Kindheit an. Manchmal sind sogar schon die neuesten Zähne gleich nach Erscheinen mit den braunen Flecken von Karies befallen. Dass der Verfall der Zähne nicht notwendig ist, zeigen uns andere Völker, in denen die Zähne bis ins hohe Alter vollständig erhalten bleiben…

Ernährungswissenschaftler haben sich viel mit dem Zusammenhang zwischen Essen und Nahrung beschäftigt. Erstaunliches wird dabei bekannt, z.B. daß es vor dem Auftauchen der Kartoffeln (nach der Entdeckung Amerikas, dem Ursprungsland der Kartoffel) auch in Europa erheblich bessere Zähne gab als heute.

Oder wie Zucker und Weißmehl den ganzen Organismus und seinen Stoffwechsel schwächen, die Zusammensetzung des Speichels ändern und dem Körper Mineralien entziehen, was dann zusammen zum Verfall der Zähne führt…

Zähne und Spiritualität

Ernährungswissenschaftliche Erklärungen reichen nicht aus, um gute oder schlechte Zähne zu verstehen. Vielleicht ergibt erst die Deutung der Ernährung einen neuen Sinn. Stehen vielleicht raffinierte Auszugsprodukte wie Weißmehl und Zucker für die Oberflächlichkeit unserer Zeit, in der alles Konflikthafte, mühsame hinweggereinigt wird, man dafür aber weit weg vom Geschmack des Lebens ist.
Entsprechen Weißmehl und Zucker einer Kosmetik mit Plastik und Farbe, die eine künstliche Schönheit vortäuschen, für die es aber in der Person keine Substanz gibt?
Entspechen die schlechten Zähne unserer Zeit einem Menschenbild, das sich mit dem Schein zufrieden gibt und keinen Zugang mehr zu den Tiefen des Seins hat?
Sind die gesunden Zähne Ausdruck für Handlungsfähigkeit auf Grund einer tiefen Verwurzelung in einem spirituellen Sein?
Zahn – Wurzel – Knochen.

Der Knochen hat in allen schamanistischen Traditionen eine besondere Rolle gespielt. Er ist der Träger des Ewigen Geistes des Wesens, zu dem er gehörte. Mit Hilfe des Knochens können Geister gerufen und gebannt werden. Er überdauert die Spanne des vergänglichen Lebens und ist der Mittler zur Ewigkeit.

Zähne wachsen nach

Daß auch der Verfall der Zähne nicht das Ende ist, zeigen uns Berichte folgender Art: bei einem über 90-jährigen Mann, der schon zehn Jahre ohne Zähne gelebt hatte, wuchsen die dritten Zähne von selber nach. Auch danach waren ihm noch zehn weitere Lebensjahre vergönnt. Dieses Potential gibt es also auch im Menschen. Bei vielen Tieren ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Zähne ständig nachwachsen. Warum nicht auch bei den Menschen? …“

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