Wie entsteht Humus – die Humusentstehung kurz dargestellt

- zuletzt geändert am 3.Mai 2016

Der Humusgehalt im Boden ist der wichtigste organische Faktor für eine funktionierenden Landwirtschaft und Ökologie. Bedingt durch die Methoden der konventionellen Bewirtschaftung (brach liegende Böden, Auswaschung der oberen Bodenschichten, chemische Düngung…) und Rodung der Wälder ist in vielen Teilen der Erde die Humusschicht sehr dünn oder schon ganz zerstört. Die Umkehr zu natürlichen Bewirtschaftungsmethoden wie dem Bioanbau ist für die Menschheit überlebenswichtig, um die Bodenregeneration zu unterstützen und somit genug gesunde Lebensmittel für alle zu produzieren. Wo Pflanzen durch Humus statt durch Kunstdünger wachsen, ist der Gehalt an Nährstoffen höher, die Bewirtschaftung langfristig kostengünstiger, und Umweltsanierungsmaßnahmen weitaus sind weniger notwendig.

Der Humuskreislauf lässt sich praktisch an einem Waldrand am Besten beobachten. Laub fällt auf die Erde und bedeckt den Boden. Pflanzen am Boden sterben im Herbst oberirdisch ab und bleiben liegen. Unter dieser Schutzschicht arbeiten Bodenorganismen wie Mikroben, Milben, Asseln, Tausendfüßer, Schnecken und Regenwürmer an der Zersetzung dieser „Abfälle“. Zurück bleibt ein lockeres, dunkles Substrat mit lebensfördernden Eigenschaften: Humus. Im Idealfall – wenn viele Regenwürmer und Kompostwürmer an der Humusbildung beteiligt sind – entsteht der begehrte Wurmhumus.

Was passiert, wenn das „Genie“ Mensch diesen Kreislauf stört?

  • Monokulturen schwächen die Pflanzen und locken damit Schädlinge an
  • Fehlende Bodenbedeckung (Laub, Maht, Mulch) führt zu einem Abtrag von Nährstoffen ohne Rückführung
  • der Regen spült die obere Bodenschicht aus, das Beste im Boden – der Humus – wird fort gespühlt
  • die Sonne tötet mit ihren UV-Strahlen die Bodenlebewesen auf der unbedeckten Bodenkruste, der Boden stirbt an der Oberfläche ab
  • die Artenvielfalt nimmt ab, sowohl in der Flora wie in der Fauna
  • die Regenwürmer verschwinden
  • Eisenwerkzeuge führen durch ihre typische energetische Eigenschwingung und durch Eisenabrieb dazu, dass der Boden weniger Wasser speichern kann und Schnecken anzieht
  • der PH-Wert sinkt häufig ab (Versauerung des Bodens) – infolge fehlender Belüftung durch die Regenwürmer
  • Nährstoffe werden durch den gestörten Humuskreislauf immer weniger neu gebildet – der Boden verarmt zusehens

Wie kann ein kaputter Boden geheilt werden?

  • chemische Düngung und Düngung mit Gülle muss gestoppt werden
  • schwere Maschinen gehören nicht mehr auf’s Feld
  • der Boden muss vollständig mit Biomasse bedeckt werden, z.B. mit Stroh, Wiesenmaht, Kompost – auch gemischt mit Pferdemist
  • sofern verfügbar, sollten katalytisch wirkende Substrate in die obere Schicht des Bodens oder in die Mulchschicht eingebracht werden (z.B. Effektive Mikroorganismen, Wurmhumus)
  • ist der PH-Wert niedrig, sollte in die Mulchschicht Gesteinsmehl oder Bentonit eingestreut werden
  • Förderpflanzen (Wildpflanzen) sollten gesäht werden, gemischt, wichtig: Tiefwurzler wie Lupine oder Löwenzahn und solche mit rascher Blattbildung wie Senf sollten dabei sein.
  • Pflanzen mit biologisch-transmutierenden Eigenschaften wie das Gänseblümchen müssen gefördert werden – hier reguliert die Natur u.a. den PH-Wert
  • für eine eventuelle Bearbeitung des Bodens (z.B. einmaliges Aufbrechen) Kupferwerkzeuge verwenden
  • den Boden ruhen lassen, bis die Humusschicht 5-10cm hat und der Boden wieder lebt (Regenrümer etc.), dann langsam wieder bewirtschaften – aber natürlich
  • energetische Unterstützung durch geeigente Hilfsmittel wie die MSQ Produkte bieten eine wertvolle, ganzheitliche Förderung des Regenerationsprozesses und wirken auch danach gesundheitsfördernd auf den Boden und die Pflanzen

Wichtig ist: die Natur machen lassen. Eine zerstörte Artenvielfalt regelt sich allerdings nur sehr langsam, vor allem wenn die Umgebung (Sameneinfluggebiet) keine hohe Artenvielfalt bietet. Dann sollten standortgerechte Wildpflanzenmischungen ausgesäht werden.

Getreu dem Motto eines meiner Vorbilder:

„Erst die Natur kapieren, dann kopieren!“ Viktor Schauberger

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1 Reply

One reply

  1. G.G. sagt:

    Wenn wir Menschen alles erkennen, frage ich mich, weshalb wir das nicht umsetzen. Ich wohne in Stadt u es wird immer als „Grüner Bereich“ angepriesen. Man darf nur nicht genauer hinschauen !!
    Es wurden in den Jahren 9 große Bäume gefällt. 2 u ein Halbstrauch nachgepflanzt. Die anderen vielen Bäume sind schon alt u einige sind bereits wieder mit grauem Punkt (zum fällen) markiert. Manche haben überhaupt nichts sichtbares, manche sind jünger. Sträucher werden z.T. so tief zurückgeschnitten, daß Nachwuchs wegen Überalterung u fehlendem Regen kaum richtig erfolgen kann. Damit es immer schön ordentlich aussieht, werden sämtliche Blätter weggeharkt. Gehackt wird nur in kratzender Weise, Bodenlockerung nicht nötig. Ist ja so. Wenn Amseln u div andere Vögel keine Sträucher/ Hecken als Nistmöglichkeiten mehr finden, sind aktive Böden, insektenhaltige Bewuchshöhen, Bäume zum verstecken, verschnaufen, bejagen für die Tiere nicht mehr nötig. Über die Grünanlagen werden oft Transporte von gemähtem Rasengut, entfernten Ästen u A vorgenommen. Frühlingsblühende Sträucher im Herbst geschnitten, gleichfalls Beeren tragende Sträucher. Wenn es immer weniger Blüten im Frühjahr gibt – Erklärung Klimawandel; Das mit den Früchten für die Winterversorgung der Tiere interessiert doch keinen Menschen.
    Ich bin heil froh, hier weder Meise, Spatz, Amsel, Eichhörnchen (bis zum Winter gab es hier noch 2) noch Regenwurm, oder Käfer zu sein. Der „Rest“ ist ja schon von uns weggeekelt. Haben wir nicht Glück, Mensch zu sein ? Wir wohnen in einer schönen Wohnung u wenn die restliche Fläche ein bischen hübsch mit Platten zugekleistert wird, brauchen wir auch keine Grünanlagenpflege. Es reicht die Stadtreinigung.
    Ob das in anderen Städten auch so gehandhabt wird ?
    Warum nutzen wir nicht die Zeit, um noch erfolgreich in Städten, an u um Häusern nachzupflanzen, sinnvoll u mit Respekt mit der von uns schon genug geschändeten Natur umzugehen ? Wie lange wollen wir noch alles verwohnen. Unsere Kinder leben in der Welt, die wir gestalten.

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