Urkost, essbare Wildpflanzen – Grundgedanken

- zuletzt geändert am 24.November 2019

Auf einer Webseite habe ich interessante Inhalte zu den Themen Urkost und Wildpflanzen entdeckt, die ich hier wegen dortigen Java-Menü, was nicht jeder nutzen kann, abbilden möchte.

Essbare Wildpflanzen - Wildgemüse & Wildkräuter -- Banner (Fotomontage: Christian)

Essbare Wildpflanzen – Wildgemüse & Wildkräuter — Banner (Fotomontage: Christian)

-[gt] Wildpflanzen (Wildgemüse, Wildkräuter) – eine Liste

Immer mehr Menschen wird klar, dass die angebotenen und geleisteten Konsumartikel die Lebensqualität nicht wirklich erhöhen, sondern im Gegenteil, in eine Abhängigkeit zwängen. Die Ernährungswissenschaft ist nicht angekommen und verstrickt sich in Wiedersprüchen. Daher sehe ich es als eine wichtige Aufgabe für die Menschheit die Illusionen der modernen Ernährung aufzudecken.

Urkost bedeutet von der Kraft der Wildpflanzen, Heilkräuter, Bäumen, Wurzeln, Nüsse, Samen, Pilze oder Früchten zu profitieren und ihren Wert spürbar zu erleben. Die stärksten Nahrungsmittel für den Menschen sind die Urstoffe. Da sich viele Menschen von der Natur entfernt haben, ist auch das Wissen um diese Heilpflanzen nicht mehr vollkommen gegeben. In der Urkost haben wir die Gelegenheit, mehr Genuss für Körper und Geist zu erfahren. Die Verbindung zur Natur wird wieder hergestellt und wir erfahren eine weitaus höhere Lebensqualität.

Die hier dargestellte Ernährungsart bietet neue Sichtweisen und eine Liste mit essbaren Wildpflanzen, die viele erstaunen wird. Der grösste Teil der Pflanzen auf einer Wiese sind nicht nur essbar, sondern auch die stärkste vitalisierende Gesundheitsquelle.

Unsere Kulturpflanzen sind überzüchtet, sie werden naturwidrig in Monokulturen am Leben erhalten und enthalten nicht mehr die ursprüngliche Erdinformation.

Wir können nicht von geschwächten und künstlich gezogenen Pflanzen strahlende Gesundheit erwarten. Wildkräuter, die sich in der Natur selbst durchgekämpft und ihren Standort eigenständig ausgesucht haben, enthalten ein Vielfaches an Vitalstoffen im Vergleich zu den Kulturgewächsen.

Der Anbau von Zuchtgemüsesorten geht auf Kosten anderer Arten, bald bildet sich wieder Unkraut, um das biologische Gleichgewicht im Boden wiederherzustellen. Der ertragreichste Anbau von Pflanzen liegt im wachsen lassen und der Natur alle Zeit zu geben, um in vollen Düften zu erblühen. Wildpflanzen zeichnen sich nicht durch ihre Grösse aus, sondern zeugen von einem unschlagbaren Wirkstoffgehalt.

Die menschlichen Kopien der verpflanzt, verdüngten Wildgewächse erreichen nie den Ursprung der Kraft in allen qualitativen Punkten. Die Pflanzen sind die totale Symbiose von unserem Verhältnis zum Klima, um das dem Menschen zu geben was er braucht.

Wildpflanzen sind Kulturpflanzen (Gemüse), bezüglich Inhaltsstoffen weit überlegen (bis 80- Fach). Die Vitamin- und Mineralstoffgehalte der Urpflanzen mit denen der Kulturpflanzen verglichen zeigen einige Beispiele.

Brennessel enthält zum Beispiel das Dreissigfache an Vitamin C im Vergleich zum Kopfsalat, das Zwanzigfache an Provitamin A, das Vierzehnfache an Kalzium, das Fünfundzwanzigfache an Magnesium und das Fünfzigfache an Eisen. Kopfsalat, biologisch gezogen, enthält zum Beispiel pro 100 Gramm 11 Milligramm Magnesium, Wegmalve dagegen 71 mg. An Vitamin C enthält der Salat 13 mg, Wegmalve dagegen 178 mg. Bei Eiweiss liegt der Salat bei 600 mg, Wegmalve 7.200 mg. Diese beeindruckende Liste liesse sich beliebig fortsetzen, doch genussreicher ist es, diese Naturgabe zu geniessen.

Wildpflanzen enthalten im Durchschnitt das Dreifache an Magnesium und das Zehnfache an Eisen wie Kulturpflanzen, Wildpflanzen machen für Stunden wirklich satt. Dort wo bei den Zuchtpflanzen das pflanzliche Eiweiss aufhört, fängt es bei Unkraut an. So Vegetarier sein, bedeutet so gesund wie nur möglich zu leben und sich keine Gedanken mehr um Nahrung zu machen.

Der Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen in der Nahrung ist die Hauptursache für den schlechten Gesundheitszustand aller hochzivilisierten Völker. Das ausgewogene Mengenverhältnis und das Verhältnis der einzelnen Inhaltsstoffe zueinander und ihre Vitalstoffdichte findet sich in den Wildpflanzen, bei der Zucht und scheinbaren Veredelung der Kulturpflanzen ist dies grossteils verloren gegangen. Kein Wunder, dass Wildgemüse und Wildfrüchte als unsere Urnahrung die Gesundheit stärken oder wiederherstellen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber allen Krankheiten erhöhen.

Werden die natürlichen Wege der Heilung beseitigt, indem Pflanzen ihr Lebensraum genommen wird, sie durch Luftverschmutzung, chemische Einflüsse und Umweltzerstörung geschwächt oder indem alte Bäume rücksichtslos gefällt werden, beraubt sich der Mensch wichtiger Möglichkeiten der Aufladung seines Körpers.
Die friedliche Nahrungseinnahme lässt auch das Energie-Problem lösen. Die Natur arbeitet mit diesem System schon seit Millionen Jahren völlig rückstandsfrei. Bei der Herstellung werden die häufigsten und billigsten Grundstoffe (Sonnenlicht, Erde, Luft und Wasser) verwendet. Jeder Abfall wird selbständig zu Grundstoff und Dünger für neue Generationen von Nahrungsproduzenten. Jedes Nahrungsmittel wird perfekt verpackt, aber ohne jeden Verpackungsmüll, sondern wertvolle Ressourcen hinterlassend geliefert. Die Nahrungslieferanten verbrauchen unsere Abluft und liefern uns dafür den lebensnotwendigen Sauerstoff.

Bei der ganzheitlichen Urkosternährung ist es vor allem wichtig Nüsse zu sich zu nehmen und essbare Pilze in den Speiseplan einzubinden. Ein weiterer Aspekt ist das Verhältnis zu Hunger und Durst. Es ist zur Gewohnheit geworden, aus einer suchtartigen Lust zu essen. Beim kleinsten Anflug von Ernährungsbedarf wählt man abgefertigte Nahrungsmittel, in welchen man kurze und intensive Befriedigung erfährt. Hier verpassen wir den Sprung zur ruhenden Ernährung.

Nahrung sollte ein konstantes und leichtes Wohlgefühl übermitteln, Wildnahrung führt zu einem vitalen und konstanten Befinden. Ernährung ist oftmals eine verlorene Energiequelle, da Essen und Trinken nur noch als ein Prozess angesehen werden, nicht als lebendiger Austausch. Alles Essbare kommt aus dem Lebendigen und besitzt dadurch eine einheitliche Ebene, so dass ein energetische Urinformation in der Vereinigung stattfindet.

Wahre Nahrungseinnahme bedeutet die Kraft der Pflanzen zu einen und sie einwandfrei zu identifizieren. Pflanzen sind Lebewesen und bei der Nahrungseinnahme zu liebend zu geniessen ist ein natürlicher Energiefluss.

Die fruchtbaren Böden der 3. Welt werden derzeit mit Rindern geweidet, die nur ein Zehntel der Menschen ernähren. Mit pflanzlichen Produkten, derselben Fläche unter Freiwuchs, würden vielen armen Ländern geholfen werden.

Viele Menschen hoffen immer noch auf die Wundermedizin, die ihnen ihre Krankheit nimmt, ohne dass sie ihren Lebenswandel ändern. Aber diese Wundermedizin kann und wird es niemals geben. Es gibt viele Beispiele die zeigen , das selbst unheilbare Krankheiten heilbar sind, wenn wir uns konsequent mit den Kräften der Natur verbünden.

Wissenschaftliche Empfehlungen des Bedarfs an Lebensmittelinhaltsstoffen unterscheiden sich um bis zum 20fachen.
Allein zur Krebsbehandlung wurde mit 300.000 Mitteln experimentiert, 6000 an Tieren erfolgreich getestet. Pro Tag müssen allein in Deutschland mehr als 50.000 Versuchstiere sterben, obwohl die Nutzlosigkeit dieser Tests erwiesen ist.

Es gibt einige Vorurteile gegenüber friedlicher, vegetarischer Nahrungseinnahme. Diese stimmen in keinem einzigen Punkt. Wer das Alter der Rohköstler oder Wildnisernährer anschaut, der wird sich die Augen reiben. Nicht nur das sie um viele Jahre älter wurden, vielmehr liegt das erstaunen daran das sie keine Erkrankungen im Alter vorweisen. Die heutige hohe Lebenserwartung ist auf die Medizin zurückzuführen, die das Leben mit Schmerzen verlängert, deren Medikamente aber wieder rum Nebenwirkungen verbreiten. Was ist dagegen der Vergleich von Menschen die ohne Schmerzen sogar noch älter wurden.

Wildpflanzen eignen sich wegen ihrer Inhaltsstoffe (Bitterstoffe, Gerbstoffe und Senföl) auch hervorragend zu einer stoffwechselnden, entschlackenden und blutreinigenden Frühjahrskur. Schlacken sind abgelagerte Salze, die im Körper durch unnatürlicher Einflüsse entstanden sind. Der Körper neutralisiert die Gifte und überschüssigen Säuren dieser Einflüsse durch Spurenelemente und Mineralstoffe zu eben diesen Schlacken. Darüber hinaus wirken einige von ihnen, wie Gundelrebe, Brennessel oder Giersch, entgiftend.

Bei den Wildpflanzen und Kräutern sind das enthaltene Öl und Salz am wichtigsten. Ihr Öl stimuliert die Entschlackung, stärkt die Organe und Nerven und reguliert die Blutwerte. Ihr Salz regeneriert unser Zellwachstum. Das ist für unseren Organismus sehr wichtig und wird leider von der Pharmaindustrie ignoriert.
Wir halten Genuss für eine Erfindung, eine Errungenschaft unserer Wohlstandsgesellschaft und betreiben einen unglaublichen Aufwand uns immer neue Nahrungskreationen einfallen zu lassen.

Durch Wildnahrung kommen wir vom üblichen Konsum zurück zum Genussessen, das unser Körper eigentlich Tag für Tag verlangt. Die Mahlzeiten werden zu einem umfassenden sinnlichen Erlebnis. Die hohe Anzahl der Vitalstoffe führt zu einer körperlichen Sättigung ohne dem erschwerenden Völlegefühl. Wir benötigen weniger Nahrung, unsere Zähne werden durch die Heilkräuter gereinigt und die Urkost wirkt zudem noch entgiftend.

Ein Grossteil der aufgezählten essbaren Pflanzen wächst vielerorts massenhaft und ist daher für alle Menschen kostenlos vorhanden.

Man schützt was wächst, deshalb nur soviel von den Pflanzen nehmen, dass die Vermehrung oder das Weiterleben der Art möglich ist.

Quelle: http://www.beepworld.de/members20/alleinssein/index.htm

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