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Der Flieger, Archonten, Wetiko und Freiheit

- zuletzt geändert am 23.November 2019

Was ist bloß los in der Welt, was stimmt nicht, wer oder was sucht uns in den kollektiven Untergang zu treiben, entgegen unseren eigenen Wünschen und Interessen?

Sie sind Meister im Spiel „teile und herrsche“, im Verwirren und Täuschen. Lüge verkaufen sie als Wahrheit, Perversion und Gewalt als Fürsorge und Liebe, Krieg als Frieden und die schlechteste Option als alternativlos. Sie wollen uns glauben lassen, die Menschheit sei eine Krankheit, von der die Welt geheilt werden müsse. Doch ist der Mensch von Natur aus ein soziales Wesen, das den Kontakt zur Natur liebt.

Flieger
Wetiko
Archonten
kollektive Psychose
Fremdbewusssein
interdimensionale Verstandesparasiten, intrapsychische Parasiten
Jahwe, Jehova, Jaldabaoth, Demiurg
Dämonen (auch für niedere Wesen benutzt)
– Begriffe für ein Phänomen, dessen Auswirkungen in unserer Zeit unübersehbar werden. Nicht die Religion erschuf sie, sondern sie erschufen Religion. Nicht die Wissenschaft leugnet sie, sie leugnen das Wissen. Nicht wir brauchen sie, sie brauchen uns. Nicht unser Wohlergehen ist ihr Bestreben, sondern unser Untergang. Doch zuerst wollen sie uns brechen und ihre Welt als die wahre Welt anerkennen zwingen – das ist ihr Sieg, glauben sie. weiter lesen →

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Osho: Meditation, Chaotische Meditation oder Dynamische Meditation

- zuletzt geändert am 18.Dezember 2015

„Das Buch vom Ego“ – eine Fundgrube für Jeden der es unternimmt, sich vom Herren zu befreien, der einst Diener war. Wer den Herzweg wählt, muss sich von der Macht des Verstandes mit seinen unendlichen Illusionen befreien, das Hamsterrad im Geist gegen die wahrhaftige Liebe zum Leben eintauschen, denn dort ist die Freiheit.

Meditation wird meist als etwas heiliges, ruhiges und zutiefst ernsthaftes „verstanden“ – doch seit ich die Bücher von Carlos Castaneda las, war ich von der Methode der „kontrollierten Torheit“ begeistert. Nun fand ich bei Osho etwas dem Versandtes wie meine, er nennt es „Chaotische Meditation“ oder[nbsp] auch „Dynamische Meditation“. Mehr dazu fand ich auf www.osho.de, woher ich etwas zitiere:

Als Erstes gilt es zu verstehen, dass Osho die
Dynamische Meditation zu dem Zweck entwickelt hat, dem modernen
Men­schen eine Möglichkeit zu verschaffen, die Stille zu entdecken. In
Oshos Augen steckt der moderne Mensch voller Verdrängungen, während die
Men­schen zu Buddhas Zeiten natürlicher und mehr im Einklang mit ihrem
menschlichen Wesen lebten, und somit von vornherein viel entspannter
waren. Ihnen fiel es daher leicht, sich einfach nur hinzusetzen, ihr
In­neres zu beobachten, zu meditieren und still zu sein. Wenn wir uns
dagegen hinsetzen, stoßen wir zuerst auf unseren Ver­stand – lärmender
denn je! Und wir spüren all die Verspannung eines Körpers, voller
unterdrückter Energien und Gefühle.

 

Der Intelligenz des Körpers folgen

Die Dynamische Meditation ist, mit Oshos Worten, eine kathartische
Meditation. Und hier lauert bereits die erste Möglichkeit, diese
Meditation misszuverstehen und sie falsch auszuüben.

Wenn wir von Katharsis hören, denken wir an emotionalen Ausdruck, wie
wir ihn von der bioenergetischen Therapie oder ähnlichen Therapieformen
her kennen, die mit Gefühlsausdruck arbeiten. Dieses Bild oder Ziel ist
ein Produkt der logisch denkenden und berechnenden rechten Seite des
Neo-Cortex. Da in der linken Hälfte des Gehirns der für Vergan­genheit
und Zukunft zuständige Teil sitzt, neigen wir dazu, alles schon einmal
Erfah­rene zu wiederholen – was wiederum diese Erfahrung verstärkt.

Wenn wir also mit unseren therapeutischen Vorstellungen an die
Dynamische herangehen, ist es leicht, auf Abwege zu geraten und das, was
uns heilen könnte, zu verhindern.

Wir müssen der Intelligenz des Körpers folgen. Dies
heißt, dass wir auf ihn hören und die Bewegung von selbst kommen lassen
müssen. Der Vorgang, der den Körper zu heilen und reinigen vermag, kann
nur stattfinden, wenn wir es zutiefst verstehen, den Bewegungen zu
folgen, die aus dem In­nersten unseres Körpers aufsteigen. Das ist eine
Verlagerung – weg vom Tun und Be­wegen, das die linke Seite des
Neo-Cortex verursacht, die da sagt: „Nur zu und hol’s dir!“ (und die in
jeder einzelnen Phase der Dynamischen ihre Entsprechung hat), hin zur
Einfühlung in den Körper und dem Folgen seiner Bewegungsimpulse. Auf die
Art und Weise kann unser System lernen, die selbstregulierenden
Heilkapazitäten unseres eigenen Körpers zu ertasten und zu befolgen,
statt ihm unsere Vorstellungen und Leitbilder aufzuzwingen.

Der Körper kann sich selber heilen

Traumatische Nachwirkungen sind meist die Folge unabgeschlossener
Prozesse; was für den Körper bedeutet, dass er in seiner Schockreaktion
auf ein bestimmtes Ereignis stecken geblieben ist, dem sein
Nerven­sys­tem zur Zeit dieser Erfahrung nicht gewachsen war.

Aufgrund dieses „Einfrierens“ hat das Ner­vensystem
eine enorme Ak­tivierung bewahrt. Indem wir lernen den Bewegungen des
Körpers zu folgen, gestatten wir diesem, seine instinkthaften
Reak­tionen, die der Körper gern ausgeführt hätte, zu Ende zu führen.
Peter Levine nennt dies „das biologische Zuende­brin­gen.“ Beim Vorfall
selber konnten wir dem Körper aus irgendeinem Grund nicht gestatten,
dies selber zu tun und damit sein aufgeladenes Nerven­system zu
entspannen. (Mehr hierzu s. Peter Levine: „Trauma-Heilung“).

In der zurückliegenden Situation mag es unsere Erziehung gewesen
sein, die uns nicht gestattete „unkultiviert“ zu handeln, oder andere
Begleitumstände, die den Körper aus irgendwelchen Gründen daran
hinderten seine Reaktionen vollständig auszuleben und zu seinem
natürlichen Zu­stand der Entspannung zurückzukehren.

Biologische Vollständigkeit basiert auf der innewohnenden Intelligenz des Körpers, sich selbst zu regeln und zu heilen…

-[gt] Quelle: www.osho.de/2010/06/die-dynamische-meditation-teil-i

Bild: Buchcover - Das Buch vom Ego (Quelle_amazon.de)
Das erinnert mich sicher nicht von ungefähr an die Erkenntnisse Wilhelm Reichs (organische Blockaden durch energetische Störungen, Charakterpanzer) – und beide Herren wurden vom etablierten System auf das Stärkste angefeindet. Grund genug, dem auf den Grund zu gehen – ich werde bei Zeiten mehr berichten.

Auf www.osho-leela-muenchen.de fand
ich einen Textauszug aus Oshos „Buch vom Ego“:

Was sind OSHO Aktive Meditationen?

‚Der moderne Mensch ist ein sehr neues Phänomen.
Keine traditionelle (Meditations-)Methode kann so,
wie sie existiert, benutzt werden, da der neue Mensch
so nie zuvor existiert hat.

Zum Beispiel hat sich der Körper so sehr verändert.
Er ist so sehr betäubt, dass keine traditionelle
Methode hilfreich sein kann. Die ganze Atmosphäre
ist jetzt künstlich: die Luft, das Wasser, die
Gesellschaft, die Lebensbedingungen. Nichts ist
natürlich. Du wirst in diese Künstlichkeit geboren
und entwickelst dich in ihr. So können sich
traditionelle Methoden heutzutage als schädlich
erweisen. Sie müssen der neuen Situation ange-
passt werden.

Noch etwas: die Qualität des Denkens hat sich
grundsätzlich verändert. Zu Patanjalis Zeit (des
berühmtesten Kommentators über Yoga), war das
Zentrum der menschlichen Persönlichkeit nicht das
Gehirn, sondern das Herz … Jetzt ist es im Gehirn.

Ich benutze eher chaotische Methoden als syste-
matische, weil eine chaotische Methode sehr hilfreich
dabei ist, das Zentrum vom Gehirn nach unten zu
bringen. Das Zentrum kann nicht durch eine syste-
matische Methode nach unten gebracht werden, weil
jede systematische Methode Gehirnarbeit ist. Durch
jede systematische Methode wird das Gehirn gestärkt,
wird ihm mehr Energie gegeben. Durch chaotische
Methoden wird das Gehirn annulliert. Es hat nichts
zu tun. Die Methode ist so chaotisch, dass das
Zentrum automatisch vom Gehirn zum Herzen bewegt
wird. Wenn du meine Methode der Dynamischen
Meditation heftig, unsystematisch, chaotisch machst,
bewegt sich dein Zentrum zum Herzen. Dann geschieht
eine Katharsis.

Eine Katharsis ist nötig, weil dein Herz zu Gunsten
deines Kopfes so unterdrückt ist. Dein Kopf hat so
viel von deinem Wesen übernommen, dass er dich
dominiert. Es gibt keinen Platz für das Herz, und so
werden die Sehnsüchte des Herzens unterdrückt.
Du hast nie von Herzen gelacht, von Herzen gelebt,
nie etwas vom Herzen her getan. Immer kommt der
Kopf rein, um zu sytematisieren, um die Dinge
mathematisch zu machen, und dann ist das Herz
unterdrückt … Dann ist Katharsis nötig, um das
Herz zu erleichtern, Unterdrückungen abzuwerfen,
das Herz zu öffnen.

Chaotische Methoden sind nötig, um das Bewusst-
sein zu seinen Wurzeln zu bringen, weil nur von den
Wurzeln her Transformation geschehen kann.
Ansonsten wirst du weiterhin verbalisieren, und es
wird keine Transformation geben. Es genügt nicht,
nur zu wissen, was richtig ist. Du musst die Wurzeln
transformieren, sonst wirst du dich nicht ändern.

Wenn jemand weiß, was richtig ist und nichts dafür
tun kann, wird er doppelt angespannt. Er versteht,
aber er kann nichts tun. Verstehen hat nur Wert,
wenn es vom Nabel her kommt, von den Wurzeln.
Wenn du vom Kopf her verstehst, transformiert es
nicht.

Wie ich die Situation sehe, hat sich der moderne
Mensch so sehr verändert, dass er neue Methoden
braucht, neue Techniken.‘

Osho

-[gt] Quelle: www.osho-leela-muenchen.de/Aktive%20Meditationen.htm

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