KenFM am Set: 2. Montagsdemo für Frieden in Berlin

- zuletzt geändert am 1.April 2014

Potsdamer Platz Berlin (gestern, 31.03.2014) – ohne Kommentar außer: danke und weiter so!

Vergangene Woche fand der Auftakt der Montagsdemonstrationen statt. Nun ging es in die zweite Runde, und zwar nicht nur in Berlin, sondern auch in vielen weiteren deutschen Städten. KenFM wurde wieder vorgeschlagen, das Wort zu ergreifen, und dieses Angebot haben wir gern wahrgenommen. Wir freuen uns für die Veranstalter, dass die Anzahl der Aktivisten erheblich gestiegen ist, und rechnen damit, dass dieser Trend auch an den nächsten Montagen und in anderen Städten klar zu beobachten ist. KenFM wird nicht das letzte Mal dabei gewesen sein, denn es gibt genug Gründe, FÜR die man auf die Straße gehen sollte und muss – grob umfasst mit dem großen Wort „Frieden“.

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Ken Jebsen:

„Es gibt ihn – es gibt ihn nicht. Ken Jebsen kommt aus der Zukunft, heißt dort eigentlich Citizen Kane und gewinnt im Jahr 6322 n. Chr. eine Zeitreise. Er entscheidet sich für den Abschnitt um das 21. Jahrhundert, da die Welt seinerzeit kurz vor der Kippe stand, “Tittytainment” als DAS effektivste Mittel galt, die Massen im Griff zu behalten, und das Schamgefühl der Superreichen, international gesehen, negativ reziprok zu den täglich verhungernden Kindern auf dem Globus stand.

Insgesamt eine recht spannende, wenn auch deprimierende Zeit, die in einem gigantischen Atomschlag “Jeder gegen Jeden” und unter diversen religiösen Symbolen direkt in den Abgrund führte. Ken Jebsen ist lediglich Beobachter. Sein Fluch: Er kennt die Zukunft, kann sie aber nicht verhindern. Geprägt durch eine humanistische Erziehung versucht Citizen Kane mit der Sendung “KenFM” jene zu KENtaktieren, die ihm diese Zeitreise ermöglichten, um das längst besiegelte Schicksal des Planeten zu verhindern. Tragisch. Komisch. Ohne Aussicht auf Erfolg.

Es gehört zu den häuslichen Dingen der Gegenwart, im Lichte ihres Wissens zu verurteilen, was zur Zeit des Entstehens sein späteres Gesicht naturgemäß noch nicht zeigen konnte.

Ken Jebsens Zeit ist hier fast abgelaufen.“ http://kenfm.de/team/ken-jebsen/

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